Konya (dpa) – Die deutschen Sprinterinnen Pauline Grabosch, Lea Sophie Friedrich und Clara Schneider sind bei den Bahnrad-Europameisterschaften im türkischen Konya im Teamsprint zu Gold gefahren. Das erfolgsverwöhnte deutsche Team um die dreimalige Olympia-Medaillengewinnerin Friedrich lag im Finale hauchdünn mit einem Vorsprung von drei Tausendsteln vor dem Team aus Großbritannien.
Teutenberg macht den Anfang
Es war schon die zweite Medaille für Deutschland: Wenige Minuten zuvor hatte Tim Torn Teutenberg mit Silber seine dritte EM-Medaille im Ausscheidungsfahren nach den beiden Siegen 2023 und 2025 gewonnen. Der 23-Jährige, der in den vergangenen Jahren zu einem Medaillengarant im deutschen Team aufgestiegen ist, unterlag in seiner Spezialdisziplin am Ende nur Sieger Tobias Aagaard Hansen aus Dänemark.
Teutenberg hofft in Konya auf weitere Medaillen. Insbesondere im Madison will das Bahnrad-Ass mit Altmeister Roger Kluge am Schlusstag auf das Podest, nachdem das Duo 2024 bereits den WM-Titel und 2025 EM-Silber gewonnen hatte.
Im Teamsprint der Männer reichte es für Maximilian Dörnbach, Nik Schröter und Luca Spiegel zu Platz fünf. Gold ging an Frankreich.
Auch Frauen-Vierer auf Medaillenkurs
Auf Medaillenkurs liegt auch der deutsche Frauen-Vierer. Im 4000-Meter-Mannschaftszeitfahren fuhren Mieke Kröger, Lisa Klein, Laura Süßemilch und Franziska Brauße in 4:06,509 Minuten die schnellste Zeit. Die Medaillenentscheidung fällt am Montag. Kröger, Klein und Brauße hatten einst bei den Sommerspielen in Tokio 2021 zusammen mit Lisa Brennauer in Weltrekordzeit Gold geholt.
Der Männer-Vierer muss sich dagegen im Kampf um das Podest noch steigern. Felix Groß, Benjamin Boos, Max-David Briese und Ben-Felix Jochum belegten in 3:49,373 den fünften Platz in der Qualifikation und waren damit fast fünf Sekunden langsamer als Dänemark auf Platz eins.
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