Leichtathletik
Weitspringerin Mihambo geht bei EM leer aus
Leichtathletik: Europameisterschaft
Im Weitsprung-Finale mit Malaika Mihambo ging es äußerst knapp zu.
Sven Hoppe. DPA

Mit dem letzten Sprung der Qualifikation machte Malaika Mihambo Hoffnung für das EM-Finale. Dort gibt es eine Zentimeter-Entscheidung - mit dem unglücklicheren Ende für die deutsche Weitspringerin.

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Birmingham (dpa) – Weitspringerin Malaika Mihambo hat ihre fünfte Medaille bei Leichtathletik-Europameisterschaften verpasst. Die 32-Jährige sprang bei der EM in Birmingham in einem denkbar knappen Finale 6,94 Meter, das reichte lediglich zu Platz fünf.

Gold ging in einer Zentimeter-Entscheidung an die Italienerin Larissa Iapichino, die 7,00 Meter sprang. Silber holte die Britin Jasmin Sawyers mit nur einem Zentimeter weniger vor der Französin Hilary Kpatcha mit 6,98 Metern.

Mihambo war als Titelverteidigerin angereist und hatte 2024 in Rom für den einzigen deutschen Triumph gesorgt. 2018 in Berlin war sie erstmals Europameisterin. Zudem gewann sie 2022 in München EM-Silber und bereits vor zehn Jahren Bronze.

Probleme schon in der Qualifikation

In der Qualifikation am Samstag hatte sich Mihambo im Alexander Stadium angesichts starken Windes und daraus resultierenden Problemen beim Anlauf schwergetan. Wie so häufig schon in ihrer Karriere zeigte die Olympiasiegerin und zweimalige Weltmeisterin Nervenstärke: Im letzten Versuch übertraf sie mit 7,10 Metern die geforderte Weite und sprang dabei noch rund 20 Zentimeter vor dem Brett ab.

Im Finale startete Mihambo mit ihrem besten Versuch stark, doch direkt danach konterte Iapichino. Auch die weiteren Konkurrentinnen sprangen danach hauchdünn weiter. Deutschlands Sportlerin des Jahres von 2019, 2020 und 2021 schüttelte nach dem letzten Sprung auf 6,86 Meter den Kopf und bedankte sich beim Publikum.

Die deutsche Meisterin Mikaelle Assani war wie auch Imke Daalmann in der Qualifikation ausgeschieden.

© dpa-infocom, dpa:260816-930-539484/1

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