Leichtathletik
Leichtathletik-Weltrekord mit Ansage
Emmanuel Wanyonyi
Jubelt über einen Weltrekord: Emmanuel Wanyonyi. (Archivbild)
Oliver Weiken. DPA

Einst war Sebastian Coe der Beste, jetzt knackt ein Kenianer einen Weltrekord. Über ein Vierteljahrhundert war die bisherige Bestmarke alt.

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Monaco (dpa) - Dieser Weltrekord hatte sich angekündigt. Der Kenianer Emmanuel Wanyonyi hat beim Diamond League Meeting der Leichtathleten in Monaco eine Bestzeit über 1.000 Meter aufgestellt. Der 21 Jahre alte Olympiasieger kam über die nichtolympische Nebenstrecke nach 2:11,83 Minuten ins Ziel.

Wanyonyi war damit 13 Hundertstelsekunden schneller als sein Landsmann Noah Ngeny. Dieser hatte im Jahr 1999 den damals 18 Jahre alten Weltrekord von Sebastian Coe geknackt. Wanyonyi hat im Vorfeld mit der Bestmarke geliebäugelt und das Tempo des Rennens wurde entsprechend gestaltet.

Ausnahmeläufer unterstreicht Niveau

Wanyonyi zählt zu den prägenden Mittelstreckenläufern der Welt. Der Kenianer gewann 2024 olympisches Gold über 800 Meter und gehört mit einer Bestzeit von 1:41,11 Minuten zu den schnellsten Athleten der Geschichte auf dieser Distanz. Mit dem Weltrekord über 1.000 Meter untermauert der 21-Jährige seine Ausnahmestellung. 

«Es war mein erster 1.000-Meter-Lauf überhaupt», sagte Wanyonyi. «Und gleich den Weltrekord zu brechen, macht mich überglücklich. Über den Weltrekord über 800 Meter möchte ich jetzt nicht sprechen. Ich will erst einmal schnell laufen und meine persönliche Bestzeit verbessern. Taten sagen mehr als Worte.»

Die Strecke wird zwar nicht bei Olympischen Spielen oder Weltmeisterschaften gelaufen, gilt aber als aussagekräftige Zwischenstrecke zwischen 800 und 1.500 Metern.

Ansah kratzt als Vierter an 10-Sekunden-Marke

Bei seiner Diamond-League-Premiere kratzte Owen Ansah vom Hamburger SV an der 10-Sekunden-Marke. Der 25-Jährige belegte in 10,01 Sekunden den vierten Platz. Nur bei seinen beiden Rekordrennen bei der DM 2024 in Braunschweig (9,99 Sekunden) und Anfang Juni in Regensburg (9,98) war der deutsche Meister noch schneller unterwegs. «Das ist das, was ich immer wollte: In einem großen Feld an meine Bestzeit heranlaufen», sagte Ansah bei der ARD.

© dpa-infocom, dpa:260710-930-367534/2

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