Nach Leichtathletik-EM
Krause nach Meyers Wut-Interview: «Haben uns ausgesprochen»
Leichtathletik: Europameisterschaft
Gesa Krause und Lea Meyer haben sich ausgesprochen. (Archivfoto)
Sven Hoppe. DPA

Es war ein Aufreger der EM: Lea Meyer stürzt, verliert die Medaille und teilt dann gegen Rivalin Gesa Krause aus. Die Europameisterin verrät, wie die beiden nach dem Vorfall miteinander umgehen.

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Birmingham (dpa) – Lea Meyers trotziges TV-Interview bei der Leichtathletik-EM mit Spitzen in Richtung ihrer siegreichen Rivalin Gesa Krause sorgte für Aufsehen, mittlerweile haben die Hindernisläuferinnen ein klärendes Gespräch geführt. «Wir haben uns ausgesprochen, würde ich sagen. Das reicht dann, glaube ich, auch», sagte Europameisterin Krause in der «Sport Bild».

Unmittelbar nach dem Rennen über 3.000 Meter Hindernis bei der Leichtathletik-EM in Birmingham hatte sich die viertplatzierte Meyer, die am letzten Wassergraben gestürzt war und damit eine Medaille aus der Hand gab, im ZDF auch zu Siegerin Krause geäußert. «Also das ist einem ja bewusst: Gesa will einfach keinen Meter was machen. Die sitzt es aus und rennt da hinten raus», sagte Meyer. Krause, die im Schlussspurt an Meyer vorbeizog, hatte sich fast den ganzen Lauf über im Windschatten aufgehalten. «Spätestens in L.A. stehe ich als deutsche Rekordhalterin da», erklärte die 28-Jährige trotzig. Kurz darauf äußerte sich Meyer auf ihrem Instagram-Kanal selbstkritisch.

«Reden normal miteinander, auch mal über was anderes als Sport»

«Es ist vielleicht unglücklich gelaufen, aber so ist es eben manchmal», sagte Krause nun zu dem TV-Interview. Zum jetzigen Verhältnis erklärte die 34-Jährige: «Es ist nicht so, dass wir uns ein Zimmer teilen und alles zusammen machen, aber wir reden normal miteinander, auch mal über was anderes als Sport. Ich würde sagen, das ist jetzt unverändert zu vorher.»

Es dürfte noch einige weitere Aufeinandertreffen geben. Auf die Frage, ob 2028 Schluss sei, sagte Krause: «Das weiß ich jetzt nicht.» Das hänge auch davon ab, ob die deutsche WM-Bewerbung mit München für 2029 fruchte. «Denn ein Jahr vor einer WM im eigenen Land hört man natürlich nicht auf.»

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