Leichtathletik
Früherer Marathon-Sieger von New York wegen Dopings gesperrt
Albert Korir
Der Kenianer Albert Korir gewann 2021 den New-York-Marathon und wurde nun für fünf Jahre gesperrt. (Archivbild)
Seth Wenig. DPA

Drei positive Proben: Der Kenianer Albert Korir muss für seine Verstöße mit einer langen Zwangspause büßen.

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Berlin (dpa) – Wegen Dopings ist erneut ein prominenter Langstreckenläufer gesperrt worden. Der ehemalige Sieger des New-York-Marathons, Albert Korir aus Kenia, wurde für fünf Jahre suspendiert. Wie die unabhängige Integritätsagentur des Leichtathletik-Weltverbandes (AIU) mitteilte, fand sich beim 32-Jährigen im vergangenen Oktober in insgesamt drei Proben die verbotene Blutdoping-Substanz Cera.

Wie die AIU erklärte, erhöhte sie die Sperre wegen des fortgesetzten Gebrauchs entsprechend ihrer Regeln von vier auf sechs Jahre. Weil Korir das Vergehen frühzeitig zugab und keine Anhörung beantragte, wurde ihm ein Jahr der Sperre erlassen. Sie endet damit am 7. Januar 2031.

Viele Erfolge in New York

Korir gewann 2021 den Marathon in New York. 2019 und 2023 belegte er jeweils den zweiten Platz, 2024 dann Rang drei. Seinen dritten Platz vom vorigen Herbst verliert er jedoch, weil alle Resultate ab dem vergangenen Oktober gestrichen werden. Die positiven Proben waren während der Vorbereitung auf das Rennen genommen worden.

Zu den prominenten Dopingfällen in jüngerer Zeit zählt unter anderem Marathon-Weltrekordlerin Ruth Chepngetich aus Kenia.

© dpa-infocom, dpa:260330-930-885049/1

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