Handball
SC Magdeburg verliert letztes Champions-League-Gruppenspiel
Elvar Örn Jonsson
Elvar Örn Jonsson (l) traf erstmals nach seiner Verletzung bei der EM. (Archivbild)
Michael Hundt. DPA

Titelverteidiger SC Magdeburg kassiert in der Champions League die zweite Niederlage. Am Viertelfinaleinzug ändert der Ausrutscher in Paris nichts.

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Paris (dpa) – Die Handballer des SC Magdeburg haben das letzte Gruppenspiel in der Champions League verloren. Bei Paris Saint-Germain unterlagen die Elbestädter klar mit 26:34 (15:11). Bester Magdeburger Schütze war Manuel Zehnder mit sieben Toren. Als Gruppenzweiter in der Gruppe B ist der SCM direkt für das Viertelfinale qualifiziert, das Ende April und Anfang Mai stattfindet.

Krankheitsbedingt standen nur 15 Spieler im Kader der Magdeburger – unter anderem fehlten Felix Claar und Omar Ingi Magnusson. Der SCM produzierte zu Beginn einige Fehlversuche, weshalb sich auch mehrere Paraden von Matej Mandic nicht wirklich im Ergebnis niederschlugen. Stattdessen baute PSG den Vorsprung auf fünf Treffer aus.

Wiegert fordert «mehr Härte» – vergeblich

«Wir brauchen mehr Energie und mehr Härte», forderte Trainer Bennet Wiegert in einer Auszeit (3:8/14. Minute). Für den SCM blieb die erste Hälfte aber eine zähe Angelegenheit.

Zwar arbeiteten sich die Magdeburger noch auf drei Treffer heran, danach lief vor allem offensiv aber gar nichts mehr zusammen – PSG zog auf neun Tore davon (13:22/38.).

«Wir hauen die einfachsten Chancen nicht rein, dann sieht das so aus», schimpfte Wiegert. Ein Magdeburger 4:0-Lauf erwies sich in der Folge als Strohfeuer – die Niederlage war am Ende so verdient wie deutlich.

© dpa-infocom, dpa:260311-930-804164/1

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