Handball
Kehrtwende: DHB hält an Vertrag mit Frauen-Bundesliga fest
Mark Schober
Der DHB hat die Kündigung des Grundlagenvertrages mit der Frauen-Bundesliga zurückgezogen. (Archivbild)
Marijan Murat. DPA

Der Deutsche Handballbund gibt der Frauen-Bundesliga eine neue Chance, die gemeinsamen Ziele zu erreichen. Der Grundlagenvertrag bleibt nun bis Sommer 2028 bestehen.

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Frankfurt/Main (dpa) – Der Deutsche Handballbund (DHB) hat die für den Sommer 2027 geplante Kündigung des Grundlagenvertrages mit der Frauen-Bundesliga (HBF) zurückgezogen. Wie der Verband mitteilte, soll der Kontrakt bis zum 30. Juni 2028 fortbestehen. Darauf hat sich das DHB-Präsidium bei seiner turnusmäßigen Sitzung in Hamburg geeinigt. Ursprünglich wollte der DHB den Vertrag am 30. Juni 2027 beenden, nun sind weitere Gesprächsrunden verabredet worden.

Gemeinsam mit der HBF soll mehr Zeit für die notwendige Ausgestaltung eines neuen Vertragswerks gewonnen werden. «Wir sind vom Potenzial des deutschen Frauenhandballs überzeugt. Um dieses aktivieren zu können, bedarf es eines Weges, den wir gemeinsam konkretisieren werden», sagte der DHB-Vorstandsvorsitzende Mark Schober. Man wisse, dass dies eine große gemeinsame Kraftanstrengung sei, die man brauche, um die Ziele zu erreichen.

Als der DHB und die HBF 2022 ihren Grundlagenvertrag bis 2027 erneuerten, war die Aufbruchsstimmung groß. Der Frauenhandball sollte gestärkt und weiter professionalisiert werden.

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