Dortmund (dpa) – Nach der erfolgreichen Qualifikation steigt bei den deutschen Handballerinnen schon die Vorfreude auf die Europameisterschaft. «Wenn man so ein Highlight wie wir hatten, freut man sich auf das hoffentlich Nächste. Auch wenn es eine andere Ausgangslage als beim Heimturnier ist und wir auch nicht mehr unterschätzt werden», sagte Alina Grijseels, die beim abschließenden Qualifikationsspiel am Sonntag (18.00 Uhr/Dyn) in Hamm gegen Belgien ihren 30. Geburtstag feiert.
Die EM-Runde, die vom 3. bis 20. Dezember in Polen, Rumänien, Tschechien, der Slowakei und der Türkei stattfindet, ist für das DHB-Team aktuell noch eine Reise ins Unbekannte. Erst nach der Auslosung am kommenden Donnerstag weiß die Mannschaft von Bundestrainer Markus Gaugisch, in welchem der fünf Gastgeberländer sie spielen wird und wie oft sie reisen muss.
Hoffnung: Möglichst wenig reisen
«Mir ist es relativ egal. Man will natürlich so wenig wie möglich weiterreisen, also nicht, dass man das Land von der Vorrunde zur Hauptrunde wechseln und dann zur Finalrunde wieder in ein anderes Land muss», sagte Grijseels.
Deutschland ist als Vize-Weltmeister und trotz Topf 1 nicht gesetzt und kann daher in jede Gruppe und jedes Land zu den entsprechenden Gastgeberinnen zugelost werden. «Wir können es nicht beeinflussen. Am Stressfreiesten wäre es, so wenig wie möglich zu reisen», sagte Co-Trainer Frederick Griesbach.
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