Masters in Augusta
Titelverteidiger McIlroy führt beim Masters nach Auftakt
US-Masters in Augusta
Rory McIlroy hatte einen guten Start ins Masters in Augusta.
Gerald Herbert. DPA

Ein Jahr nach seinem Triumph in Augusta ist Rory McIlroy sofort wieder vorne dabei. Obwohl er seine beste Start-Runde seit langem spielt, muss er sich die Führung teilen.

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Augusta (dpa) - Titelverteidiger Rory McIlroy ist so gut wie lange nicht mehr ins Masters von Augusta gestartet und teilt sich nach dem ersten Tag die Führung mit Sam Burns. Beiden Golf-Profis gelang eine 67er-Runde auf dem legendären Kurs im US-Bundesstaat Georgia. Für McIlroy war der Auftakt mit fünf Schlägen unter Par die beste Start-Runde seit 2011, als er mit 65 Schlägen ins Turnier gestartet war. Der Star aus Nordirland hatte im vergangenen Jahr erstmals das Masters gewonnen und damit das letzte noch fehlende Major in seiner Karriere. 

«Ich denke, ein Sieg beim Masters macht es einfacher, ein zweites Mal zu gewinnen», sagte der 36 Jahre alte McIlroy. Es sei noch immer ein schwieriger Golf-Kurs und es sei nicht immer einfach, einem Schlag zu vertrauen. «Aber ich denke, es ist einfacher für mich, diese Schläge zu machen und mich nicht so sehr darüber zu sorgen, wo sie landen. Denn am Ende des Tages kann ich noch immer in die Umkleide der Champions und mein grünes Jackett anziehen.» Sieger in Augusta bekommen ein grünes Jackett für ihren Erfolg. 

Weltranglistenerster mit drei Schlägen Rückstand auf die Spitze

McIlroy hatte keinen sonderlich guten Start, kam dann aber immer besser in Schwung und beendete den Auftakt mit insgesamt sechs Birdies und einem Bogey. Bei einem Birdie brauchen Golfer einen Schlag weniger als üblich, bei einem Bogey ist es ein Schlag mehr. 

Mit zwei Schlägen Rückstand auf Burns und McIlroy ins Ziel kamen Kurt Kitayama, Jason Day und Patrick Reed. Justin Rose, Shane Lowry, Xander Schauffele und der Weltranglistenerste Scottie Scheffler spielten alle zwei unter Par und gehen mit drei Schlägen Rückstand auf die Spitze in den zweiten von vier Wettkampftagen. Im ersten Jahr, nachdem sich Ex-Champion Bernhard Langer aus Altersgründen verabschiedet hatte, war kein Deutscher dabei. Auch Tiger Woods war nach seinem jüngsten Autounfall nicht am Start.

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