New York (dpa) – Der von Saudi-Arabien unterstützten LIV-Tour für Golfprofis droht das finanzielle Aus. Nach übereinstimmenden Berichten des «Wall Street Journal» und von CNBC werde der staatliche Investmentfonds PIF die Golf-Liga ab der kommenden Saison nicht mehr mit Milliarden an US-Dollar finanzieren.
Das «Wall Street Journal» berichtet, dass die LIV-Tour plane, diese Entscheidung ihren Spielern um Superstars wie Jon Rahm und Bryson DeChambeau in Kürze mitzuteilen. Auch der deutsche Profi Martin Kaymer spielt auf der LIV-Tour.
LIV-Tour sucht neue Finanzpartner
CNBC meldete, dass die Golf-Liga heute Einzelheiten zu ihrem strategischen Kurs bekanntgeben wolle. Die Tour sei weiter auf der Suche nach neuen Finanzpartnern. Bislang hat sich die LIV-Tour, die 2021 gegründet wurde, dazu nicht geäußert.
Die LIV-Tour unterzeichnete 2023 eine Rahmenvereinbarung mit der US-amerikanischen PGA Tour und der europäischen DP World Tour für eine mögliche Zusammenarbeit. Konkrete Ergebnisse gab es aber bisher nicht.
Der Geschäftsführer der LIV-Tour, Scott O'Neil, hatte vor zwei Wochen während eines Turniers in Mexiko-Stadt erklärt, dass die Finanzierung bis zum Saisonende 2026 gesichert sei. Anfang der Woche teilte die LIV-Tour mit, dass das vom 25. bis 28. Juni geplante Turnier in Louisiana auf den Herbst verschoben wird. Das nächste Turnier ist für den 7. bis 10. Mai im Trump National Golf Club in Washington geplant.
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