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Grün-Geflüster: Was man zur 126. US Open wissen muss
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J.J. Spaun ist der Titelverteidiger bei der US Open.
David J. Phillip. DPA

Ein richtig schwerer Golfplatz, ein Jubilar und ein deutscher Außenseiter in Topform: Was die US Open 2026 auf Long Island so besonders macht.

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Southampton (dpa) – Der Shinnecock Hills Golf Club heißt die besten Golfer der zur US Open willkommen. Auch der deutsche Profi Matti Schmid kämpft ab diesem Donnerstag auf Long Island mit den Stars um Scottie Scheffler und Rory McIlroy um den prestigeträchtigen Titel. Ein Überblick über wichtige und interessante Fakten zum dritten Major-Turnier des Jahres vor den Toren New Yorks.

Wo wird gespielt?

Der Shinnecock Hills Golf Club ist zum sechsten Mal der Austragungsort der US Open. Der Privatclub liegt rund 150 Kilometer östlich der US-Metropole New York auf Long Island. Der sehr schwere Kurs, der in 70 Schlägen absolviert werden soll, ist rund 6.800 Meter lang und geprägt durch seine Dünenlandschaft. Die hohen Gräser neben den Spielbahnen und die pfeilschnellen Grüns verlangen den Profis alles ab. Bemerkenswert: Shinnecock Hills ist der einzige Golfplatz, auf dem die US Open im 19., 20. und 21. Jahrhundert ausgespielt wurde.

Wer ist der Titelverteidiger?

J.J. Spaun gewann vor einem Jahr den Titel bei der US Open in Oakmont. Der 35 Jahre alte US-Amerikaner beendete das Turnier mit 279 Schlägen und war der einzige Spieler, der nach vier Runden unter dem Platzstandard blieb – und zwar genau einen Schlag weniger als vorgesehen. Für den ersten Major-Sieg seiner Karriere kassierte der Golfprofi aus Los Angeles ein Preisgeld in Höhe von 4,3 Millionen US-Dollar (umgerechnet 3,7 Millionen Euro).

Welche Golfer stehen bei der US Open im Fokus?

Scottie Scheffler (USA): Der Weltranglistenerste kann der siebte Spieler in der Geschichte des Golfsports werden, der einen Karriere-Grand-Slam erreicht. Dem zweimaligen Masters-Sieger aus Texas fehlt nach den Triumphen im Vorjahr bei der PGA Championchip und der British Open nur noch der Titel bei der US Open. Sollte Scheffler tatsächlich am Sonntag die Siegertrophäe in Empfang nehmen, würde er sich selbst ein schönes Geburtstagsgeschenk machen: Am Finaltag wird der Olympiasieger von Paris 30 Jahre alt.

Brooks Koepka (USA): Der 36-Jährige kennt den anspruchsvollen Platz auf Long Island bestens. 2018 triumphierte der US-Star im Shinnecock Hills Golf Club. Koepka gewann damals als erster Spieler seit 29 Jahren zweimal in Folge die US Open.

Adam Scott (Australien): Der inzwischen 45-Jährige feiert bei der US Open ein ganz besonderes Jubiläum. Scott spielt auf Long Island sein 100. Major-Turnier in Folge. Das ist die zweitlängste Serie in der Golf-Geschichte – nur US-Legende Jack Nicklaus (146) hat da mehr zu bieten. Einen Major-Titel konnte Scott in seiner Karriere auch schon gewinnen: 2013 siegte er beim Masters in Augusta.

Rory McIlroy (Nordirland): Der Fokus des zweimaligen Masters-Champions liegt jetzt voll auf den großen Majors. Der 37 Jahre alte Fanliebling konnte bereits sechs Major-Turniere gewinnen.

Welcher deutsche Profi ist bei der US Open dabei?

Als einziger deutscher Golfer schlägt Matti Schmid bei der US Open ab. Die Konkurrenz ist gewarnt: Der 28-jährige Regensburger befindet sich derzeit in der Form seines Lebens. Bei der PGA Championship Mitte Mai in Philadelphia verpasste Schmid seinen ersten Major-Titel als Vierter nur ganz knapp.

Wo ist die US Open zu sehen?

Das komplette Turnier wird beim kostenpflichtigen TV-Sender Sky übertragen.

© dpa-infocom, dpa:260617-930-234908/1

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