Formel 1 in Spanien
Antonelli genervt im letzten Training – Russell mit Bestzeit
George Russell
George Russell zeigt sich nach seiner Fürstentum-Enttäuschung verbessert.
Fatima Shbair. DPA

Kimi Antonelli regt sich auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya über den Verkehr auf. Sein Mercedes-Teamkollege George Russell legt ein reibungsloses Abschlusstraining hin.

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Barcelona (dpa) – Nach seinem Fiasko in Monaco will George Russell im Formel-1-Duell gegen seinen Mercedes-Teamkollegen Kimi Antonelli zurückschlagen. Der Engländer schloss das Abschlusstraining auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya in Spanien als Schnellster in 1:15,679 Minuten ab.

Russell, der nach seinem zwölften Platz im Fürstentum vor knapp einer Woche nur noch WM-Dritter ist, verwies Oscar Piastri im verbesserten McLaren (+0,214 Sekunden) auf den zweiten Platz und darf sich Hoffnungen auf die Pole Position in der heutigen Qualifikation (16.00 Uhr/Sky) machen.

Antonelli, der Seriensieger aus Italien, war als Siebter 0,821 Sekunden langsamer als Russell und klagte über den Verkehr, der ihn beim Versuch einer schnellen Runde aufhielt. «Oh mein Gott, es ist einfach unglaublich. Ich komme an die Box», beschwerte sich Antonelli entnervt in den Schlussminuten.

Hülkenberg macht Hoffnung

Auf den dritten Rang bei 31 Grad Außentemperatur und fast 50 Grad auf dem Asphalt raste Ferrari-Fahrer Charles Leclerc (+0,243 Sekunden). Der einzige deutsche Fahrer im Feld, Nico Hülkenberg, steuerte seinen Audi auf einen beachtlichen neunten Platz.

Bei Cadillac setzten sich indes die Bremsprobleme fort. Valtteri Bottas musste seinen Dienstwagen im Kiesbett bei Kurve zehn vorzeitig abstellen, Rote Flaggen wurden rund 25 Minuten vor dem Ende der Session geschwenkt. «Die Bremsen sind futsch», klagte Bottas, der in Monaco wegen defekter Bremsen seinen Wagen im Rennen abstellen musste. Teamkollege Sergio Perez hatte im Fürstentum mit brennenden Bremsen zu kämpfen.

Antonelli führt die WM mit 66 Punkten Vorsprung auf Lewis Hamilton an, der im zweiten Ferrari Fünfter direkt vor Weltmeister Max Verstappen im Red Bull wurde. Der Mercedes-Fahrer hat bis auf den Auftakt in Australien alle Rennen in diesem Jahr gewonnen. Der 19-jährige Italiener will in Spanien seinen sechsten Sieg nacheinander einfahren.

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