Zürich (dpa) – Der frühere Schweizer Eishockey-Nationaltrainer Patrick Fischer ist vom Weltverband IIHF für vier Jahre gesperrt worden. Hintergrund sind gefälschte Impf-Zertifikate Fischers während der Corona-Pandemie. Die IIHF bestätigte die Sperre auf Nachfrage und damit einen Bericht der «Neuen Zürcher Zeitung». Der 50-Jährige darf bis 2030 kein Nationalteam mehr betreuen.
Der charismatische Fischer hatte die Schweiz 2018, 2024 und 2025 jeweils ins WM-Finale geführt. Die Eidgenossen hatten wie auch in diesem Jahr jeweils verloren. Bei der Heim-WM im Mai war Fischer allerdings nicht mehr im Amt. Im Vorfeld der WM war ein gefälschtes Impf-Zertifikat für Olympia 2022 in Peking aufgeflogen. Erst nach massiven öffentlichen Druck trennte sich der Schweizer Verband dann von Fischer.
Bericht: DEB soll sich nach Fischer erkundigt haben
Wie die «NZZ» weiter berichtet, hatte der Deutsche Eishockey-Bund nach der Beurlaubung von Bundestrainer Harold Kreis Anfang Juni bei Fischer angefragt, ob er sich den Job beim DEB vorstellen könne. Vor zwei Wochen hatte der DEB dann aber den früheren Nationalstürmer André Rankel (41) als Bundestrainer vorgestellt.
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