Wie die sogenannte MGH-Studie der Staatsanwaltschaft neue Informationen über Straftaten in der katholischen Kirche lieferte
Mithilfe einer Studie: Justiz entdeckte viele unbekannte Missbrauchsfälle

Rheinland-Pfalz. Fast 100 Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche waren den Strafverfolgungsbehörden in Rheinland-Pfalz bisher nicht bekannt. Die Staatsanwaltschaften im Land haben seit Januar 91 neue Fälle aufgrund der Missbrauchsstudie der katholischen Kirche geprüft, sagte Justizminister Herbert Mertin (FDP) im Rechtsausschuss des Mainzer Landtags. Elf Prüfverfahren seien noch akut anhängig, der Großteil allerdings wurde eingestellt.

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Die Prüffälle sind eine Folge der im September 2018 vorgestellten sogenannten MGH-Studie über sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche. 3677 Kinder und Jugendliche wurden demnach in einem Zeitraum von 1946 bis 2014 bundesweit missbraucht, die Taten durch 1760 Kleriker begangen – im Bistum Mainz wurden etwa 200 Fälle gezählt.

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Rheinland-Pfalz

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