Sexualisiertes Fehlverhalten kommt in allen Bereichen des Lebens vor, auch bei der Bundeswehr. Die Truppe akzeptiert solche Verfehlungen nicht, „denn sie widersprechen dem Prinzip der Kameradschaft und des gegenseitigen Respekts“, wie eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums sagt. Hannes P. Albert/dpa. picture alliance/dpa
Mit einem 24/7-besetzten Interventionszentrum am Zentrum Innere Führung will die Bundeswehr eine neue, fachlich besetzte Anlaufstelle für Opfer von sexualisiertem Fehlverhalten schaffen. Was steckt dahinter? Wir haben bei der Truppe nachgefragt.
Lesezeit 2 Minuten
Eine heute 28-jährige Soldatin wird in der Artillerieschule Idar-Oberstein sexuell missbraucht. Sie hat Todesangst, als ein Kamerad ihr auf dem Bett die Kehle zudrückt. Der Vorfall von 2021, der jetzt Schlagzeilen machte, ist kein Einzelfall. Die Fallzahlen von sexualisiertem Fehlverhalten in der Truppe steigen, sagte Generalinspekteur Carsten Breuer kürzlich in Koblenz – und kündigte ein neues Interventionszentum beim Zentrum Innere Führung ...