Simon Stäblein nimmt in seinem Programm "Heul doch!" die (deutsche) Beschwerdementalität ins Visier
„Wir sind nicht so gern zufrieden“: Komiker Simon Stäblein nimmt die (deutsche) Beschwerdementalität ins Visier
Komik als Denkanstoß: Simon Stäblein ist mit seinem Programm „Heul doch!“ im Café Hahn zu Gast. Foto: Guido Schröder
Guido Schröder

Koblenz. Aus dem unterfränkischen Heustreu zog Simon Stäblein einst nach Köln, um Komiker zu werden – und setzte seine Pläne schon bald darauf in die Tat um: Ersten Fernsehauftritten bei „Nightwash“ und der „Faisal Kawusi Show“ folgten der Sieg beim NDR Comedy Contest sowie die Auszeichnung mit dem Goldenen Besen beim Kabarett- und Kleinkunstwettbewerb Stuttgarter Besen. Zurzeit ist Stäblein mit seinem ersten eigenen Programm „Heul doch!“ auf Tour und präsentiert dieses am Mittwoch, 11. März, um 20 Uhr im Café Hahn.

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Herr Stäblein, Sie haben vor Ihrer Karriere in Köln BWL studiert. Wie findet man aus dieser doch eher nüchternen Materie zur Komik? Ich war früher auf einem Wirtschaftsgymnasium und fand das Thema eigentlich auch immer ganz interessant, aber es war nie der Plan, dass ich am Ende irgendwo in der Wirtschaft in einem Büro lande.

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Kultur