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Spurensuche unter versehrten Seelen
Dagmar Leupold hat mit Muttermale einen eindrucksvollen Roman als Annäherung an die eigene Mutter geschrieben.
Georg Wendt. picture alliance/dpa

Zuletzt hat die 1955 in Lahnstein geborene Autorin Dagmar Leupold mit dem Gedichtband „Small Talk“ eine Sprache für die Ohnmacht angesichts aktueller Kriege gefunden. Jetzt bringt sie die Nachkriegsjahre und eine schweigende Generation zum Sprechen.

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Mit ihrem Roman „Muttermale“ legt Dagmar Leupold schonungslos das Leben ihrer Mutter, ein schwieriges Tochter-Mutter-Verhältnis und zugleich die Fühllosigkeit der Kriegs- und Nachkriegsgeneration offen. Der Krieg, die Gewalterfahrung, wurde im Inneren verschlossen, führte zu Schweigen.

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