Anrechtskonzert Musik-Institut
Nordischer Nationalklang statt Unterwerfung
Großer Applaus für den Klarinettisten Sebastian Manz und Dirigentin Chloé Dufresne beim sechsten Anrechtskonzert des Musik-Instituts Koblenz.
Arek Głębocki

Was als nordisches Programm geplant war, entfaltete politisches Potenzial: Werke von Grieg, Nielsen und Sibelius erzählen in Koblenz von Selbstbehauptung, Widerstand und nationaler Identität – erstaunlich aktuell in einer Zeit neuer Machtansprüche.

Lesezeit 3 Minuten
Es war ein schönes Anrechtskonzert in der Koblenzer Rhein-Mosel-Halle: Wunderbare Musik, eine hervorragend aufspielende Rheinische Philharmonie unter einer starken Gastdirigentin und mit einem begnadeten Soloklarinettisten. Doch es war mehr als bloß einnehmendes musikalisches Erlebnis.

Ressort und Schlagwörter

KulturKultur