In "Creative Dialogues" geht es auch um Paardynamiken: Freiheit und Bindung, Eifersucht und Selbstentwurf, die Verlockung einer „freien Liebe“ – und ihre Brüche und Enttäuschungen (von links: Emanuele Caporale, Dayna Booth, Samuel Sepúlveda Sanguino, Hannah Marquette Law, Melvin Boschat). Arek Głębocki für das Theater Koblenz
Ein Ballett, zwei Städte: Annett Göhre und Steffen Fuchs choreografieren „Creative Dialogues“ in Koblenz und Ulm. Dieselben Schritte – für zwei Ensembles und aus zwei künstlerischen Perspektiven. Ein seltenes Experiment im Tanzbetrieb.
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Diese Premiere ist keine gewöhnliche Uraufführung: „Creative Dialogues“ entstand am Theater Koblenz, aber zeitgleich auch am Theater Ulm – mit identischem Konzept, demselben Leitungsteam und den jeweils örtlichen Compagnien. Ein doppelter Blick auf denselben Stoff, ein Experiment, das im Tanzbetrieb ziemlich einmalig sein dürfte.