Das Ende von "Werther" erlebt man im Koblenzer Theaterzelt in verschiedenen Ebenen - auch in erschütternden Nahaufnahmen per Videoprojektion, hier mit Danielle Rohr und Piotr Gryniewicki. Matthias Baus für das Theater Koblenz
Markus Dietze inszeniert Massenets Oper als intime Gegenwartserfahrung – mit starker Personenführung, Puppenspiel und Videoprojektionen. Die Verlegung in die 1980er-Jahre öffnet den Blick auf ein zeitloses Drama zwischen Nähe, Pflicht und Verzicht.
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Die jetzt bei ihrer Premiere vom Publikum gefeierte Koblenzer Neuproduktion der Oper „Werther“ von Jules Massenet nach dem Briefroman von Johann Wolfgang von Goethe hat viele bemerkenswerte Momente – vor allem aber einen besonderen, im Hintergrund wirkenden roten Faden.