Unheimliche Begegnung: Zwei Geister (Dreke Rue als Quint und Slija Schindler als Miss Jessel) knien über der jungen Gouvernante (Eva Maria Amann) in "The Turn of the Screw". Martin Kaufhold/Theater Trier
Die langen Schatten von Missbrauchserfahrungen beleuchtet die Sandra Leupolds Inszenierung von Benjamin Brittens Oper „The Turn of the Screw“, die beim Trierer Gastspiel im Koblenzer Theaterzelt für einen spannenden Abend sorgte.
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Die Geschichte von „The Turn of the Screw“ hat alles, was ein viktorianischer Schauerroman braucht: Eine junge Gouvernante tritt auf einem abgelegenen Landsitz ihre erste Stelle an und soll zwei Waisenkinder betreuen. Doch die Idylle kippt rasch, denn neben den Geschwistern und einer alten Haushälterin treten zwei Tote ins Geschehen: der Geist des einstigen Dieners Quint, der die Kinder womöglich missbraucht hat, und die Erscheinung der ...