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Braubacher Geschichten: Die Weisheit der Narren

Wie ein Lauffeuer zog eines Tages in Braubach eine Nachricht von Haus zu Haus. Eine Nachricht, die alle in Angst und Schrecken versetzte: die Marksburg sollte gesprengt werden.

Wie ein Lauffeuer zog eines Tages in Braubach eine Nachricht von Haus zu Haus. Eine Nachricht, die alle in Angst und Schrecken versetzte: die Marksburg sollte gesprengt werden.

Die Marksburg! Die Krone und der ganze Stolz des kleinen Rheinstädtchens, deren Gestalt einst die Grafen von Katzenelnbogen im 14. Jahrhundert prägten. Nachdem sich die einzige Erbin Philipp des Älteren mit Landgraf Heinrich III vermählte, ging der Besitz an die Landgrafen von Hessen über.

Sie überlebte unbeschadet den Schmalkaldischen Krieg im 15. Jahrhundert mit Karl V und wurde nach dem Tode Philipp des Großmütigen zusammen mit dem hessischen Gebiet auf die Linien Marburg, Kassel und Darmstadt aufgeteilt.

Nun residierte Philipp II in Braubach, erbaute sich aber als Wohnsitz zu Füßen der Festung die Philippsburg, eine ausgedehnte, reizvoll gestaltete Renaissanceanlage am Rhein, die heute arg verfallen ist. Weitere Besitztumswechsel folgten. Kurköln raubte vorübergehend das Braubacher Gebiet und der dreißigjährige Krieg brachte Unruhe und Sorgen.

Wallenstein und spanische Söldner durchzogen das Land und die Geschichte erzählt, daß 1639 die Weinbauern und Rheinschiffer vor den Schweden auf die Burg flüchteten, die all diese Angriffe, die Pest, Unwetter und lange Überschwemmungen überlebt hatte. Doch die Kriege wurden grausamer, denn die Entwicklung der Feuerwaffen schritt voran.

Das war der Grund, weshalb Johann der Streitbare im 16. Jahrhundert die Wehranlagen verstärken, das Außentor des Burgbergringes zu einer starken Bastion ausbauen und das scharfe Eck sowie das Pulvereck errichten ließ.

Nicht zuletzt ist es diesen Verstärkungsanlagen zu verdanken, daß die Burg auch die Kriegszüge Ludwig XIV unbehelligt überstand.

Doch "mit des Geschickes Mächten ist kein ewger Bund zu flechten": Anfang des 17. Jahrhunderts brach ein entsetzlicher Brand aus, der viele Teile vernichtete und verschiedene Änderungen erforderlich machte. Und als Ende des 17. Jahrhunderts zwei heftige Erdstöße dieses nicht weit von der Vulkaneifel gelegene Gebiet erschütterten, blieb auch die Marksburg nicht ganz verschont.

Doch all diese Schäden waren reparabel. Zwar gingen bis dahin noch viele Jahre ins Land und vorübergehend drohte die Burg zu verwahrlosen. Auch das Interesse Wilhelm I und Kronprinz Friedrich Wilhelm – die Burg war inzwischen in Preußischen Besitz übergegangen – änderte nicht viel an ihrem desolaten Zustand.

Erst durch die Initiative des Geheimrats Professor Bodo Eberhard, der 1899 die Vereinigung zur Erhaltung deutscher Burgen gründete, wurde die in den Besitz dieser Vereinigung übergegangene Marksburg in fast dreißigjähriger Bauzeit restauriert.

Bodo Eberhard lebte auf der Burg. Und ich erinnere mich, dass Großmutter immer unseren Moritz, einen schwarzen Spitz ins Haus holte, wenn Bodo Eberhard mit seinen großen schwarzweiß gefleckten Hunden vom Berg in die Stadt kam. Er starb 1945, in dem Jahr, als auch der Marksburg der endgültige Untergang drohte.

Man begrub ihn auf einem Felsvorsprung unterhalb seiner geliebten Burg, die seit 1958 Sitz der Deutschen Burgenvereinigung e.V. ist.

Nach diesem Abstecher in die Geschichte zurück zu jenem denkwürdigen Tag, an dem die Marksburg gesprengt werden sollte. Ihre Zerstörung würde auch den Untergang vieler wie Waben am Berg klebender Häuser bedeuten, denn es war damit zu rechnen, dass die dicken Felsbrocken der Burg alles unter sich begraben würden.

Zu den gefährdeten Gebäuden zählte auch das kleine moosgrüne Haus meiner Großmutter an der Treppe zwischen Sommergasse und Hahnweg, das ehemals zur Burg gehörende Zöllnerhaus. In ihm, das frühe einmal aus vielen kleinen Kämmerchen bestand, lebten einst die Zöllner der Machthaber am Rhein, denen die Erhebung von Durchgangszöllen auf dem Strom erhebliche Einnahmequellen boten. Hier wurde Schmuggelware gelagert, abgerechnet und übernachtet.

Erst nach dem Abriss einiger Innenwände und dem Anschluss sanitärer Anlagen konnte das Zöllnerhaus später als Wohnhaus genutzt werden. Es war wirklich winzig, mit lustigen krummen Wänden, Stolperstufen und für heutige Verhältnisse viel zu niedrigen Decken.

Aber wir liebten es. Wenn jemand in die Haustür trat – von dort konnte ein Erwachsener mit Leichtigkeit die Dachrinne berühren – stand er unmittelbar in der Küche, denn einen Flur, eine Diele, gab es nicht. "Grüß Gott, tritt ein, bring Glück herein!"

Dieser Spruch war fein säuberlich gestickt in blauen Kreuzstichen auf einem blütenweißen Wandbehang zu lesen. Er hing hinter dem in der Mitte stehenden blankgescheuerten Holztisch. Darüber war ein Regal mit weißen Porzellandosen. Hübsch verzierte blaue Aufschriften verrieten, was darin aufbewahrt wurde: Gries, Graupen, Sago, Mehl, Zucker, Salz, Kaffee und vieles mehr.

In der Kaffeedose war allerdings kein Bohnenkaffee sondern Getreide, das Großmutter auf offenem Feuer in der Bratpfanne geröstet hatte. Nachdem es in der handbetriebenen Kaffeemühle zu braunem Pulver zermalen war, wurde daraus ein Getränk gebrüht, das nur von der Farbe her Ähnlichkeit hatte mit unserem heutigen Bohnenkaffee: der sogenannte Muckefuck.

An Sommertagen blieb die Haustür, die gleichzeitig Küchentür war, offen, was bedeutete, dass uns Vorbeieilende während des Essens direkt auf die Teller schauen konnten. "Wohl bekomm's, Mahlzeit, Guten Appetit!" Ständig bedankten wir uns für die guten Wünsche und nicht selten waren Weinsuppe mit Griesklößchen, Dämpfkartoffeln mit Limburger Käs` oder Himmel, Erd und Fensterleder (Kartoffeln, Apfelmus und gebratene Blutwurst) kalt, bevor die Teller geleert waren.

Wenn es gar "Stippes" gab, eine Pfanne mit gebratenem Speck und Zwiebeln, die mitten auf dem Holztisch stand und in die alle, die um ihn herumsaßen, ihre mit Salz bestreuten Pellkartoffeln einstippten, zog ein köstlicher Duft über den Hahnweg.

So verführerisch, dass manch einer stehen blieb und von dem flachen Stein vor der Tür aus, der gleichzeitig Treppenstufe war, schnüffelnd seine Nase in die Küche steckte: "Hm, wat gibt et bei eich heit Schienet?", was so viel heißt wie "Hm, was gibt es bei euch heute Schönes?" Und nicht selten wurde ein Hocker an den Tisch geschoben und der Frager stippte fröhlich mit ein.

Gegen Abend wurden oft Kissen auf die Steinstufe vor der Tür gelegt. Großmutter nahm stets das eckige braune Lederkissen, das Onkel Walter aus Frankreich mitgebracht hatte. Die Nachbarn taten es ebenso. Dann saßen sie dort bis weit in die Nacht hinein, hörten Nachrichten und Parolen vom Volksempfänger und erzählten sich Neuigkeiten.

Denn eine Zeitung, wenn es sie überhaupt gab, konnten sich damals die wenigsten leisten. Wir Kinder lagen dann in unserem Bett hinten in der Kammer und hatten heimlich die Tür einen Spalt breit geöffnet. Denn wie alle Kinder waren auch wir neugierig und wollen möglichst viel von dem mitbekommen, was die Großen zu berichten hatten.

Und nun sollte die Marksburg gesprengt werden. Die ganze Tragweite dieser Schreckensnachricht konnten wir Kinder sicher noch nicht begreifen. Heute saß man nicht vor der Tür. Man hatte sich in Großmutters Küche versammelt, die Läden geschlossen und beratschlagte, was zu tun sei.

"Es ist unbegreiflich", hörte ich Großmutter sagen, "dass sie all das, was sie haben wollen, zunächst einmal zerstören. Wenn sie Bomben und Granaten auf Waffen- und Munitionsfabriken werfen, verstehe ich das ja noch. Aber auf Schlösser, Burgen und all die anderen Kulturdenkmäler! Wo liegt da der Sinn? Was nützt es dem Eroberer, ein Städtchen wie Braubach einzunehmen, wenn es keine Marksburg mehr gibt?" "Kein Mensch", so fügte sie hinzu, "wird sich später für diesen Ort interessieren, kein Rheindampfer wird hier anlegen, die Rosen in den Rheinanlagen werden verblühen und nur die, die auf der Hütte arbeiten, bleiben hier. Alle anderen werden fortziehen, denn wovon sollen sie leben, wenn die Besucher fortbleiben." Das Marzilliusse Luis'sche, eine Nachbarin, meinte, es sei ebenso dumm und kurzsichtig, Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser und Kirchen zu bombardieren. "Der ihre Kinner müsse doch aach zur Schul gieh un krank wäre se aach mol". Und weiter: "Wat mischt e Sieger mit em Trümmerland, em Schrottplatz und em riesische Kerschoff?" So sprachen sie, die Braubacher. Ins Hochdeutsche übersetzt: "Deren Kinder müssen doch auch zur Schule gehen und krank werden sie auch mal. Was macht ein Sieger mit einem Trümmerland, einem Schrottplatz und einem riesigen Friedhof?"

Es waren einfache Menschen, es waren " die Narren" vom Rhein, die damals in Großmutters Küche zusammenstanden und diskutierten. Und doch haben sie mit schlichten Worten deutlich gemacht, wie widersprüchlich jeder Krieg ist. "So schlecht ging es uns gar nicht. Warum hat dieser Hitler den Krieg angefangen?" "Weil er machtgierig ist, weil er immer mehr haben will." hörte ich sie flüstern, während sie ängstlich aus der Haustür nach Lauschern schauten. "Nicht für uns, für Deutschland, müssen unsere Männer sterben, sondern für die Befriedigung seiner krankhaften Herrschsucht! Führer! Dass ich nicht lache! Wohin hat er uns denn geführt? Ins Elend!"

Die belauschten Gespräche damals haben sich eingeprägt bei mir. Und wenn ich auch nicht alles begriffen habe, so ist doch vieles hängen geblieben, aus dem sich im Laufe der Jahre zusammen mit neuen Eindrücken eine Meinung gebildet hat.

"Die Weisheit de Narren!" Wenn man bedenkt, dass sich kluge und weitsichtige Herrscher früher bei Hofe Narren hielten, um sich von ihnen beraten zu lassen, dass schon Paulus im 1. Korinther Vers 18 sagte: "Wer unter euch meint, weise zu sein, der werde ein Narr, damit er wirklich weise werde", dann liegt die Überlegung nahe, dass es sicher von Nutzen wäre, wenn sich zwischen den Mächtigen der Welt auch ein paar Narren tummelten.

Gegen Abend des nächsten Tages, an dem in den Bergen ringsum und unten am Rhein ständig geschossen wurde, hatten wir notdürftig Taschen, Kartons und Koffer mit dem Lebensnotwendigsten gepackt und auf den Handwagen geladen.

In der kommenden Nacht sollte das Unvorstellbare, die Sprengung der Marksburg, vonstatten gehen. Sie sollte von den Deutschen vorgenommen werden, denn die Burg stellte, wie man glaubte, eine Orientierungshilfe für feindliche Kampfflieger dar. Scharenweise verließen die Menschen Braubach rheinabwärts in Richtung Lahnstein. Eine Flucht durchs Gebirge war undenkbar. Sie barg zu viele Gefahren, denn überall lauerten Heckenschützen.

Großmutter fiel es schwer, sich von ihrem Haus zu trennen. Sie sagte kein Wort. Aber immer wieder kehrte sie mit verkniffenem Mund um, weil ihr etwas einfiel. Auch, weil meine Mutter sich noch im Haus aufhielt, um in aller Eile in den Sandboden des über und über mit Vogelkäfigen gefüllten Kellers – mein Großvater züchtete vor dem Krieg Kanarienvögel – ein Loch zu graben.

Das war möglich, weil das nur auf Felsfundamenten gebaute Haus keine Bodenplatte besaß. Sie grub ein Loch, in dem sie unser Silberbesteck versenkte. Wer weiß, wogegen man es später einmal eintauschen konnte!

Wir ungeduldigen und aufgeregten Kinder machten uns inzwischen allein auf den Weg. Dabei war Hannelore, ein schon etwas größeres Mädchen aus dem gegenüberliegenden Haus.

Aber wir kamen nicht weit. Nur bis zum Geburtshaus von Heinrich Schlusnus, in dem damals eine Gaststätte war. An dieser Stelle beginnt die Lahnsteiner Straße, die offen und ohne schützende Häuser zwischen Rhein, Gärten, und Eisenbahn einerseits, Weinbergen und schroffen Felsen andererseits schnurgerade nach Lahnsein führte. Dort, am Anfang dieser Straße, wo der Kerkertser Weg einmündet, standen wir eng an eine Mauer gedrückt und sahen zitternd und voll Entsetzen das Wahnsinnsschauspiel: Tausende glühender Geschosse flogen mit ohrenbetäubendem Geprassel vom Rhein hinauf in die Weinberge und von den Weinbergen hinab zum Rhein. Später erzählte mir Mutter, dass damals von der anderen Rheinseite die Franzosen versuchten, überzusetzen, im Ort Amerikaner waren und vom Berg herab die Deutschen kämpften.

Es dauerte nicht lange, da waren auch Mutter und Großmutter voller Sorge um uns Kinder eingetroffen. Dann zogen wir, auf die Straße geduckt, mit im Konvoi aus Frauen und Kindern, aus Handwagen und Schubkarren. Hinweg unter dem Kugelhagel und dem von sogenannten Christbäumen erhellten Nachthimmel in Richtung Lahnstein.

Christbäume! Welch makabre Bezeichnung für die Leuchtraketen, die zerplatzten, wie funkelnde Weihnachtsbäume am Himmel standen und die Gegend gespenstisch erhellten, um im Dunkeln die Treffsicherheit der Geschütze zu gewährleisten.

Plötzlich war da ein junger amerikanischer Soldat. "Schnell, Frau!", sagte er zu meiner Mutter und half uns, ein Stück den Wagen zu schieben. Immer wieder trieb er uns in gebrochenem deutsch zur Eile an. Dann drückte er mir einen Lutscher in die Hand. Ich wusste gar nicht, was das war. Aber es schmeckte süß. Ebenso plötzlich, wie er aufgetaucht war, war er auch wieder in der Nacht verschwunden.

Ich stolperte neben dem Handwagen her, hatte eine Dose Leberwurst unter dem Arm und weinte bitterlich. Nicht allein der Kugelhagel machte mir zu schaffen und begriffen, richtig begriffen habe ich diese ungeheure Gefahr, in der wir uns befanden, mit meinen fünf Jahren wohl auch nicht so ganz.

Ich hatte ganz andere, für mich viel größere Sorgen: Mein Schlüpfergummi war gerissen. Und nun hing dieses handgestrickte grau melierte Ungetüm auf meinen Füßen und hinderte mich fast daran, mit den anderen Schritt zu halten. Es war entsetzlich.

Irgendwie sind wir heil und unversehrt in Lahnstein angekommen. Wir übernachteten zusammen mit vielen Menschen in einem Luftschutzkeller. Das Gedränge war groß. Immer, wenn in der Nähe eine Granate einschlug, warf sich meine Mutter beschützend über uns zitternde Kinder. Später, als es draußen ruhiger geworden war, zauberte sie für uns ein Bett.

Ein Doppelbett. Es bestand aus unserem aufgeklappten großen Koffer. Meine Schwester lag im tiefen Teil und ich im Deckel, gepolstert und zugedeckt mit Kleidern, Jacken und Unterwäsche. Trotz aller Aufregung schliefen wir in dieser Nacht bald ein, während Großmutter tröstend unsere Hände hielt und mit Tränen in den Augen ganz leise ein Schlaflied summte.

Eine unheimliche Stille lag am nächsten Morgen über dem Ort. Überall brannte und qualmte es, als wir vorsichtig den Keller verließen. Ängstlich blickten wir in Richtung Braubach. Und dann sahen wir sie. Verschwommen durch den Brandnebel schaute sie uns entgegen. Schön und stolz wie ehedem thronte die Marksburg über dem Rhein.

Wehrhaft, wie seit sechs Jahrhunderten hatte sie, die eigentlich Markusburg heißt und ursprünglich den Namen Burg Brubach trug, sich auch diesmal verteidigt. Allerdings erlebte sie, die Trutzige, in diesen Tagen eine schlimme Zeit. Sie war verwundet durch den direkten Beschuss vom linken Rheinufer. Die obere Turmhälfte, der Rheinbau, die Batterien und fast alle Dächer waren getroffen. Aber die meisten der Wunden waren heilbar, nicht zuletzt, weil sich fachkundige "Heilpraktiker" gefunden haben in der Vereinigung zur Erhaltung deutscher Burgen e.V., aus der die Deutsche Burgen e.V. hervorging.

Die Marksburg gab es also noch. Gott sei's gepriesen. Und sie wird hoffentlich weiterleben in einem friedlichen Land und vielen Generationen ihre Geschichte erzählen. Erleichtert und diesmal ganz aufrecht zogen wir heim. Zurück nach Braubach in das kleine Zöllnerhaus am Fuße der Marksburg.

Von Vera Oelmann

Rheinland-Pfalz
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