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    Steinebach/Wied

    Bluttat im Westerwald: 19-Jähriger mit mehreren Messerstichen getötet

    Grausige Tat in Steinebach/Wied: Ein 19-jähriger Mann aus der Gemeinde ist dort in der Nacht zu Sonntag offenbar mit mehreren Messerstichen getötet worden. Wie die Rhein-Zeitung erfahren hat, ereignete sich die Tat im Ortsteil Schmidthahn, wenige Meter von der Grillhütte entfernt.

    Am Dienstag teilte die Staatsanwaltschaft Koblenz mit, dass die Polizei bereits am Ostersonntag einen 18-Jährigen festgenommen hat. Bei dem Beschuldigten handelt es sich um einen Mann aus dem Raum Koblenz. Er befindet sich zurzeit in Untersuchungshaft in der Justizvollzugsanstalt in Schifferstadt – bereits am Osterwochenende war er dem Haftrichter vorgeführt worden.

    Auseinandersetzung zweier Jugendgruppen?

    Nach Informationen der Rhein-Zeitung soll es am Tatabend an der Grillhütte zu einer Auseinandersetzung zwischen einer Gruppe Jugendlicher aus Steinebach und drei bis fünf Jugendlichen aus dem Raum Koblenz gekommen sein. Bei der Grillfeier habe eine aggressive Stimmung geherrscht. Den Schilderungen von Augenzeugen zufolge soll dabei ein junger Mann aus dem Raum Koblenz, der seit einigen Jahren einen Wohnwagen nahe der Grillhütte hat und sich an den Wochenenden regelmäßig in Steinebach aufhält, von den Westerwälder Jugendlichen gehänselt und bedrängt worden sein.

    Den Schilderungen zufolge sollen zwei Freunde aus dem Raum Koblenz daraufhin den jungen Mann, der als geistig etwas zurückgeblieben geschildert wird, gegenüber der Westerwälder Gruppe verteidigt haben. Die Stimmung eskalierte. Aus Angst versteckten sich die Jugendlichen dem Vernehmen nach in den Büschen nahe der Hütte, um nicht Ziel von Gewalttaten zu werden.

    Mehrere Messerstiche im Hals- und Brustbereich

    Was dann geschah, konnte in der Dunkelheit offenbar niemand richtig beobachten. Im Zuge der Rangelei kam es vermutlich zu Handgreiflichkeiten. Der 18-jährige Beschuldigte soll das Opfer dabei mit einem Grillmesser, dessen Herkunft bislang unklar ist, mit mehreren Stichen im Hals- und Brustbereich getötet haben. Dabei sollen nach RZ-Informationen zwei von drei Messerstichen tödlich gewesen sein. „Keiner weiß, wo das Messer plötzlich herkam“, hieß es aus dem persönlichen Umfeld des mutmaßlichen Täters. Noch unklar ist auch, ob bei der Bluttat Alkohol im Spiel war.

    Im Ort wird das Opfer, das wohl in der Freiwilligen Feuerwehr aktiv war, als nett und unauffällig beschrieben. Der 19-Jährige, der vor einigen Jahren nach Steinebach gezogen ist, habe sich häufig mit Gleichaltrigen in lockerer Runde an der Hütte getroffen. Dort hätten die jungen Leute Musik gehört, etwas getrunken, sich unterhalten. Zu Auffälligkeiten sei es dabei nie gekommen, berichten Einwohner. In der Tatnacht soll das Opfer von der Gruppe weggelockt worden sein, heißt es. nh/kür

    Rheinland-Pfalz
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