Verödete Landschaften – wie die Treuhand ein Land und seine Menschen abwickelte

Der Ostdeutsche neigt zum Jammern, ist trotz Billionentransfers in die neuen Bundesländer undankbar und wählt jetzt auch noch die AfD – so lauten die Klischees vieler Westdeutscher. Dabei haben die wenigsten eine Ahnung davon, welche dramatischen Umbrüche die Menschen nach dem Fall der Mauer verkraften mussten. Nur wenige Jahre nach der Euphorie der Einheit stehen Millionen auf der Straße. Die Treuhand, die Tausende Staatsbetriebe verwaltet, wird für den Historiker Marcus Böick von der Uni Bochum dabei zum negativen Gründungsmythos des Ostens nach der Wende.

Dirk Eberz Lesezeit: 8 Minuten
Jetzt weiterlesen

Sie sind bereits Abonnent der Zeitung und haben noch keine Zugangsdaten? Hier kostenlos registrieren

 

Alle Angebote im Überblick.

Fragen? Wir helfen gerne weiter:
Telefonisch unter 0261/9836-2000 oder per E-Mail an: aboservice@rhein-zeitung.net