Archivierter Artikel vom 08.11.2014, 06:00 Uhr
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Von der Zeit der Träume zum Willen nach der Einheit

Am Mittwoch nach dem Mauerfall standen einige Männer in Wollmänteln, mit Schlips und Kragen in der Sakristei der katholischen Kirche von Sondershausen. Unter ihnen der damalige rheinland-pfälzische Landtagspräsident und Landeschef des Kuratoriums „Unteilbares Deutschland“, Heinz-Peter Volkert. Thomas Weinrich, damals Gemeindekatechet, erinnert sich genau an diesen Abend. Die Koblenzer, erzählt er, waren auf der Suche nach einer Partnerstadt. Zunächst waren sie im benachbarten Mühlhausen. Doch da gab es schon Kontakte in den Westen. „Dass sie zu uns kamen, war reiner Zufall. Koblenz und Sondershausen hatten die gleiche Postleitzahl: 5400. So waren sie auf uns gestoßen.“

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