Archivierter Artikel vom 20.02.2014, 14:11 Uhr
Koblenz

Prozess in Koblenz: Mann soll Ehefrau und Sohn mit Auto abgedrängt haben

Weil er seine Ehefrau und den gemeinsamen Sohn mit einem Auto von der Straße abgedrängt und mit einem Hammer attackiert haben soll, muss sich ein Mann in Koblenz vor Gericht verantworten.

Am Donnerstag wurde vor dem Landgericht die Anklage verlesen, auch der Sohn wurde vernommen, wie ein Sprecher sagte. Dem 50 Jahre alten Angeklagten wird versuchter Totschlag vorgeworfen.

Laut Anklage soll er im September 2013 in Neuwied seiner von ihm getrennt lebenden Frau aufgelauert haben. Diese hatte zuvor bei der Polizei gemeldet, dass er sich ihr entgegen einer gerichtlichen Anordnung genähert hatte.

Als die Frau mit dem damals 16-jährigen Sohn im Auto davonfuhr, folgte er den beiden und versuchte, das Fahrzeug von der Straße abzudrängen. Der Frau gelang es laut Gericht, auf einen Feldweg auszuweichen, dort soll der Mann dann einen Hammer auf das Auto geworfen haben.

Passanten konnten den aggressiven Mann nach Gerichtsangaben stoppen. In dem Verfahren sind noch zwei weitere Verhandlungstage angesetzt.