Archivierter Artikel vom 21.01.2014, 06:45 Uhr
Rheinland-Pfalz

Heftiger Schlagabtausch: Ist Ring-Verkauf zu stoppen?

Verkaufsgegner und Insolvenzverwalter liefern sich einen heftigen Schlagabtausch zu dem laufenden Investorenprozess am Nürburgring.

Die Nordschleife am Nürburgring.
Die Nordschleife am Nürburgring.
Foto: dpa

Nach Überzeugung des gemeinnützigen Vereins „Ja zum Nürburgring“ muss der Verkaufsprozess gestoppt werden, da das Verfahren europarechtlich fehlerhaft ist. Nach Überzeugung des Rechtsanwalts Dieter Frey wird kein Investor seine Unterschrift unter einen Vertrag setzen, bevor die strittigen Sachverhalte nicht geklärt sind.

„Niemand kauft die Katze im Sack“, erklärte er bei einer Pressekonferenz am Nürburgring. Der Verein um ADAC-Ehrenpräsident Otto Flimm hat ähnlich wie der ADAC eine entsprechende Eingabe in Brüssel gemacht (wir berichteten).

Die Insolvenzverwalter Jens Lieser und Thomas Schmidt halten das Agieren von „Ja zum Ring“ für irreführend und unseriös. Das Schreiben des Vereins „ist juristisch ein Nullum, weil man gegen den laufenden Investorenprozess keine juristische Beschwerde einlegen kann“, erklärte Schmidt bei einem weiteren Pressegespräch. db