Archivierter Artikel vom 24.10.2012, 10:59 Uhr
Koblenz

Ex-Minister Deubel erhebt schwere Vorwürfe gegen Staatsanwaltschaft

Mit schweren Vorwürfen gegen die Staatsanwaltschaft hat Ex-Finanzminister Ingolf Deubel im Nürburgring-Prozess seine umfassende Aussage beendet. Es sei bei den Ermittlungen darum gegangen, ihn „maximal zu belasten“ und ihn zu verleumden, sagte er am Mittwoch.

Fühlt sich von Vorwürfen beleidigt: Ex-Finanziminister Ingof Deubel vor dem Koblenzer Landgericht.
Fühlt sich von Vorwürfen beleidigt: Ex-Finanziminister Ingof Deubel vor dem Koblenzer Landgericht.

Koblenz – Mit schweren Vorwürfen gegen die Staatsanwaltschaft hat der ehemalige Finanzminister von Rheinland-Pfalz, Ingolf Deubel (SPD), im Nürburgring-Prozess seine umfassende Aussage beendet.

Es sei bei den Ermittlungen zur gescheiterten Privatfinanzierung des Ringausbaus darum gegangen, ihn „maximal zu belasten“ und ihn zu verleumden, sagte er am Mittwoch vor dem Koblenzer Landgericht.

Die Staatsanwaltschaft habe blind den Aussagen des damaligen Controllers der Nürburgring GmbH vertraut. So etwas hätte er sich nicht einmal in seinen schlimmsten Alpträumen vorstellen können, sagte Deubel. Die Staatsanwaltschaft sollte einsehen, dass sie sich in „geradezu dramatischer Weise“ vergaloppiert habe.