Archivierter Artikel vom 16.01.2015, 12:36 Uhr
Koblenz

Ditib zur Mahnwache: „Angriffe auf unsere Werte nicht nur mit Worten begegnen“

Der Ditib-Landesverband Rheinland-Pfalz begründet seine Mahnwache für Meinungsfreiheit vor der Rhein-Zeitung und anderen Verlagen damit, man dürfe nach dem Attentat auf Charlie Hebdo „solchen Angriffen auf unsere Werte nicht nur mit Worten begegnen“. Wir dokumentieren die Erklärung hier im Wortlaut.

Platz reserviert für die Mahnwache: Muslime kommen am Freitagnachmittag zur Rhein-Zeitung, um dort ein Zeichen für Meinungsfreiheit zu setzen. Foto: Christian Lindner
Platz reserviert für die Mahnwache: Muslime kommen am Freitagnachmittag zur Rhein-Zeitung, um dort ein Zeichen für Meinungsfreiheit zu setzen.
Foto: Christian Lindner

Von 16 bis 17 Uhr am Freitag stehen Mitglieder muslimischer Gemeinden aus der Region vor dem Redaktionsgebäude der Rhein-Zeitung, um hier wie an anderen Standorten von Medien ein Zeichen zu setzen gegen den „niederträchtigen Terroranschlag in Paris“ und für Meinungsfreiheit. Mitglieder der Jugendgruppen der Ditib-Gemeinde im Regionalverband Koblenz folgen damit einem Aufruf der Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (Ditib), des bundesweiten Dachverbands für die angeschlossenen türkisch-islamischen Moscheegemeinden. Auch alle anderen Muslime in der Region, alle Religionsvertreter, Politiker, Journalisten und Bürger sind von dem Verband eingeladen, an der Mahnwache teilzunehmen. Begleitend hat der Verband eine Erklärung veröffentlicht:

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