Archivierter Artikel vom 17.04.2014, 14:52 Uhr
Mainz

CDU legt nach: Beck soll nach Deubel-Urteil Ämter niederlegen

Die rheinland-pfälzische CDU hat den ehemaligen Ministerpräsidenten Kurt Beck nach dem Urteil gegen Ex-Finanzminister Ingolf Deubel (beide SPD) aufgefordert, seine Ämter niederzulegen.

Beck sei als Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung und als Vorsitzender des ZDF-Verwaltungsrats nicht länger tragbar, teilte der stellvertretende CDU-Landesvorsitzende Christian Baldauf am Donnerstag in Mainz mit. Der am Vortag vom Koblenzer Landgericht wegen Untreue zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilte Deubel habe beim Nürburgring-Ausbau auf Anweisung von Beck gehandelt.

Ex-Finanzminister Ingolf Deubel wird zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt.

Sascha Ditscher

Ex-Finanzminister Ingolf Deubel wird zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt.

Sascha Ditscher

Ex-Finanzminister Ingolf Deubel wird zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt.

Sascha Ditscher

Ex-Finanzminister Ingolf Deubel wird zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt.

Sascha Ditscher

Ex-Finanzminister Ingolf Deubel wird zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt.

Sascha Ditscher

Bereits am Mittwoch hatte Baldauf der sozialdemokratischen Führung im Land politischen Betrug vorgeworfen. Auch für Regierungschefin Malu Dreyer (SPD) sei der Richterspruch ein vernichtendes Zeugnis. Das wiederum hatte scharfe Kritik des rheinland-pfälzischen SPD-Generalsekretärs Jens Guth nach sich gezogen. „Die Tinte unter dem Urteil ist noch nicht trocken, da fängt der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Aufregungsfraktion schon an und kriminalisiert auf Grundlage einer noch nicht rechtskräftigen gerichtlichen Entscheidung die Landesregierung“, erklärte Guth mit Blick auf Baldauf.