Archivierter Artikel vom 07.08.2014, 07:38 Uhr

8 Prozent im Land sind Steillagenweinbau

Der Steillagenweinbau ist in Rheinland-Pfalz keine Seltenheit. Von rund 64 000 Hektar Rebfläche im Land entfallen derzeit immerhin 5072 Hektar auf Steillagen, also rund 8 Prozent.

Dieser Anteil schrumpft allerdings bereits seit Jahrzehnten, „dabei sind Steillagen das Aushängeschild des deutschen Weinbaus und zum Teil sogar Weltkulturerbe“, wie die rheinland-pfälzische Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken (Grüne) betont.

Die oft kleinteiligen, stark parzellierten Steillagen sind schwer zu bewirtschaften und liefern dazu auch noch wenig Ertrag. In der Regel reifen die Trauben länger, speichern weniger Wasser und bringen aromenreiche, hoch konzentrierte Weine hervor.

Um den Weinbau in Steillagen zu erhalten, fördert das Land bereits verschiedene Maßnahmen wie ein Steillagenkompetenzzentrum, Hubschraubereinsätze, Spezialmaschinen und ökologischen Weinbau pro Jahr mit rund 6 Millionen Euro. In die Kommunikation des neuen Steillagen-Marketings will Rheinland-Pfalz nun nochmals rund 100 000 Euro investieren. nim