Kommunikationsoffensive der SPD

Dietmar Brück kommentiert.
Dietmar Brück kommentiert. Foto: Jens Weber

Vier Jahre regieren SPD und Grüne im Land. Doch in puncto Öffentlichkeitsarbeit hatte bisher die CDU die Nase vorn. Die Opposition unter Julia Klöckner bediente geschickt alle medialen Kanäle – im Vorder- und im Hintergrund. Bis SPD und Grüne sich sortiert hatten, hatte die CDU oft Fakten geschaffen.

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So war es bei Klöckners Besuch bei der EU-Kommission. Oder beim Flüchtlingsgipfel. Und vor allem bei der Netzwerkarbeit hinter den Kulissen. Wer von der CDU Infos brauchte, wurde prompt bedient – gefragt oder ungefragt.

Die Grünen indes haben über ihre akribische inhaltliche Detailarbeit oft die Außenwirkung vergessen. Und die machtgewohnte SPD erweckte lange den Eindruck, als habe sie keine besondere kommunikativen Mühen nötig. Doch inzwischen haben die Genossen den Kurs geändert. Neun Monate vor der Landtagswahl öffnen sie sich wie selten zuvor. Die neue Medienrunde mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer ist da nur ein Beispiel von vielen.

E-Mail: dietmar.brueck@rhein-zeitung.net