Archivierter Artikel vom 17.02.2021, 06:30 Uhr
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Rheinland-Pfalz

AfD: „Als Wein- und Wanderland punkten“

Welchen Stellenwert hat Tourismus für die AfD? „Reisen zu können, ist etwas Wundervolles, zumal das Kennenlernen von Land von Leuten nicht nur einen großen Erholungswert besitzt. Es bildet auch und erweitert stets den eigenen Horizont“, antwortet AfD-Landesvorsitzender Michael Frisch. „Und natürlich bin ich mir bewusst, dass der Tourismus gerade im schönen Rheinland-Pfalz einen hohen Stellenwert besitzt – für unsere Wirtschaft, aber auch für das Image des Landes insgesamt. Hier gibt es allerdings zweifellos noch eine Menge zu tun, um das große Potenzial auch bestmöglich auszuschöpfen.“ Hilft dabei ein eigenes Tourismusministerium? „Auch auf der ministeriellen Ebene sollte dieses wichtige Politikfeld gestärkt werden“, schreibt Frisch. „Am sinnvollsten erscheint mir dafür ein schlagkräftiges, personell wie finanziell gut ausgestattetes Tourismusreferat mit einer Tourismusstaatssekretärin oder einem -staatssekretär. In der ministeriellen Verklammerung mit dem Wirtschaftsressort sehe ich Vorteile.“ Wie man in der Krise helfen möchte? „Eine sofortige Beendigung des Lockdowns unter möglichst weit ausdifferenzierten gesundheitspolitischen Auflagen erscheint mir als die mit Abstand beste Hilfe für die Reisebranche. Wenn bei gleichzeitig maximalem Schutz der am stärksten gefährdeten Risikogruppen in den Alten- und Pflegeheimen der Tourismus vor Beginn der Kernsaison ab Ostern wenigstens schrittweise wieder ermöglicht und angekurbelt wird, können die zu befürchtenden schweren Kollateralschäden gerade in der Hotellerie und Gastronomie sowie bei den Reiseveranstaltern vielleicht noch einigermaßen begrenzt werden.“

Von Michael Defrancesco Lesezeit: 2 Minuten
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