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Frankfurt

Warum Streit oft bereichernd ist: Museum für Kommunikation in Frankfurt hat dem Zwist eine Schau gewidmet

Von Christian Huther
Ausstellung STREIT. Eine Annäherung
Mit rund 150 Werken nähert sich die Schau dem Thema Streit, darunter Viktoria Sorochinskis „Silent Dialogues, Brague & Magnus“. Foto: Viktoria Sorochinski/Museum für Kommunikation
Lesezeit: 3 Minuten

Warum streiten wir eigentlich? Was passiert währenddessen in unserem Gehirn? Und wie unterscheidet sich das Phänomen in Kunst und Liebe, aber auch in Macht- und Geldangelegenheiten? Diesen und weiteren Fragen geht das Museum für Kommunikation in Frankfurt derzeit in einer eigenen Ausstellung nach – und kommt dabei zu dem Schluss, dass Streit gar nichts Schlechtes ist.

Über Gartenzwerge kann man nicht streiten, sie wirken harmlos. Über die schwarzen Exemplare Ottmar Hörls allerdings kann man das sehr wohl, denn der Künstler hat die sonst so braven Zwerge in naive Mitläufer verwandelt, die allesamt den rechten Arm zum Hitlergruß heben. Vermutlich dienen ihm die Nazizwerge als drastisches Symbol ...