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Bonn

Unser Vater, der heimliche Kommunist: Uraufführung von „Der letzte Bürger“ in Bonn

Thomas Melle ist ein Schriftsteller von Format. Zuletzt standen sein Roman „3000 Euro“ und die Depressionsstudie „Die Welt im Rücken“ auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis. Der 42-Jährige hat jüngst im Auftrag des Theaters seiner Geburtsstadt Bonn ein Stück geschrieben, das unter dem Titel „Der letzte Bürger“ nun in den Kammerspielen Godesberg uraufgeführt worden ist.

Von Andreas Pecht
Lesezeit: 2 Minuten
Der von Hausregisseurin Alice Buddeberg inszenierte, knapp zweistündige Abend "Der letzte Bürger" will nicht richtig zünden. Als strenges Sprechtheater nebst Videounterstützung hat sie das Stück von Erfolgsautor Thomas Melle angelegt - so versandet das Gegenwartsstück bald in einer trockenen, plakativ psychologisierenden Familienaufstellung. Zusammenkunft am Sterbebett Gespielt wird die Zusammenkunft der Sippe Clarenbach ...