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Frankfurt

Multitalent und Charmeur: Maximilian Schell im Filmmuseum Frankfurt

Er war ein Schauspieler von Weltrang – und noch viel mehr. Als Regisseur war er dreiml für den Oscar nominiert. Maximilian Schell spielte Theater, sammelte Kunst, etwa Bilder von Josef Albers und Mark Rothko. Das Filmmuseum Frankfurt zeigt in einer umfangreichen Ausstellung ein wahres Multitalent, das 1982 seine wohl größte Herausforderung annahm: Einen Dokumentarfilm über Marlene Dietrich zu drehen, aber mit dem strikten Verbot, sie zu filmen.

Von Wolfgang M. Schmitt
Lesezeit: 4 Minuten
September 1982: Maximilian Schell besucht Marlene Dietrich in ihrer Pariser Wohnung, in der sich die Diva seit 1976 vor der Weltöffentlichkeit versteckt. Für wenige Szenen trat sie 1979 für „Schöner Gigolo, armer Gigolo“ noch einmal vor die Kamera. Doch jetzt ist sie entschlossen, dass sie nie wieder gefilmt oder fotografiert ...