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Koblenz

„Falscher Hase“ in Koblenz: Absurde Fallstricke lauern hinter Alltäglichem

Von Claus Ambrosius
Ihr verbaler Schlagabtausch spielt virtuoses Ping-Pong: Kammerschauspielerin Tatjana Hölbing und David Prosenc in der Koblenzer Neuproduktion von David Gieselmanns Schauspiel „Falscher Hase“.  Foto: Arek Głebocki
Ihr verbaler Schlagabtausch spielt virtuoses Ping-Pong: Kammerschauspielerin Tatjana Hölbing und David Prosenc in der Koblenzer Neuproduktion von David Gieselmanns Schauspiel „Falscher Hase“. Foto: Arek Głebocki
Lesezeit: 3 Minuten

Im turbulenten Zweipersonenstück von David Gieselmann um eine ältere Dame und einen Polizisten ist nichts so, wie es scheint auf der aufwendig umbauten Probebühne 2 des Koblenzer Theaters.

 Mehr als 22 Millionen Menschen leben laut aktuellster Statistik in Deutschland als Single. Zwei von ihnen leben als Nachbarn unter einem Dach, Lisbeth Reimers, eine ältere Dame, und der Polizist Reinhard Peters. Seit zwei Wochen stattet Peters seiner Nachbarin allabendlich einen Besuch ab, allerdings unfreiwillig: Frau Reimers ruft allabendlich bei ...