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Koblenz

Ein Ballettmärchen am Theater Koblenz: „Dornröschen“ hebt ab

Von Claus Ambrosius
Aurora feiert einen rauschenden 16. Geburtstag - und wird von vier Prinzen umworben: Lucas Corrêa Santos (von links), Clara Jörgens, Yael Shervashidze, Samuel Sepúlveda, und Jacob Noble in der neuen "Dornröschen"-Produktion des Theaters Koblenz.
Aurora feiert einen rauschenden 16. Geburtstag - und wird von vier Prinzen umworben: Lucas Corrêa Santos (von links), Clara Jörgens, Yael Shervashidze, Samuel Sepúlveda, und Jacob Noble in der neuen "Dornröschen"-Produktion des Theaters Koblenz. Foto: MATTHIAS BAUS
Lesezeit: 5 Minuten

Ursprünglich ist das „Dornröschen“-Ballett zur Musik Tschaikowskis auf der Bühne ein Massenereignis – in einer komprimierten Lesart zeigt das Koblenzer Ballett mit der Choreografie von Steffen Fuchs eine Essenz des Stückes, die einen neuen Blick auf zwei zentrale Figuren wirft und bei der Premiere enthusiastisch gefeiert wurde.

Die ursprüngliche Spieldauer: mehr als drei Stunden. Die Besetzung zur Uraufführung im Jahr 1890: 155 Tänzer, davon 59 Solisten. Wenn sich ein Theater mit einer kleinen Ballettcompagnie wie Koblenz daran macht, Tschaikowskis Märchenballett „Dornröschen“ aufzuführen, kann man einer Sache also gewiss sein: Es wird anders werden. Und das ist ja ...