Plus
Düsseldorf

Düsseldorfs Kunstpalast lässt mit spektakulärer Inszenierung der Sammlung staunen

Von Dorothea Hülsmeier
Ehrenhof und E.ON-Konzernzentale Düsseldorf
Zum Ehrenhof gehören mehrere Gebäude, die eine zentrale, achsial ausgerichtete Grünfläche umschließen. Im westlichen Gebäudekomplex ist heute das Museum Kunst-Palast, im östlichen Flügel das NRW-Forum Kultur und Wirtschaft untergebracht. Zusammen mit der vor Kopf angeordneten Tonhalle und weiteren Gebäuden wurde das Ensemble für die 1926 durchgeführte Veranstaltung GeSoLei (Große Ausstellung für Gesundheit, soziale Fürsorge und Leibesübungen Düsseldorf) erbaut. In den 1980er Jahren wurde der alte Kunstpalast bis auf die Außenmauern abgerissen und bis zum Jahr 2000 nach Entwürfen von Oswald Mathias Ungers wiederaufgebaut. In diesem Zusammenhang entstand auch das im Halbrund errichtete Gebäude für die Konzernzentrale des Energieversorgers E.ON (ehemals VEBA und VIAG). Foto: Thomas Robbin
Lesezeit: 4 Minuten

„Ahs“ und „Ohs“ sind gewiss: Nach jahrelanger Schließung ist die Sammlung des Museums Kunstpalast in Düsseldorf wieder eröffnet worden. Mittendrin werden in einer originalen Künstlerkneipe Drinks serviert.

Die monumentale „Himmelfahrt Mariae“ von Peter Paul Rubens von 1616 hängt neben einem Riesenteppich aus Aluflaschendeckeln des Ghanaers El Anatsui von 2003. Ein mit robustem Pinselstrich gemaltes „Quappi“-Porträt von Max Beckmann, dessen Kunst die Nazis als „entartet“ brandmarkten, ist neben einem linientreuen Nazi-Frauenporträt und einem Volksempfänger platziert. Und dann lächelt ...