Archivierter Artikel vom 26.09.2021, 23:46 Uhr
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Ehr/VG Nastätten

Stundenlanges Warten auf den nächsten Wähler: Trend zur Briefwahl sorgt für viel Leerlauf in Wahllokalen

Die Uhr an der Wand tickt vernehmlich in die Stille. Um 16.30 Uhr gibt die melodiös die halbe Stunde an. Es ist genau drei Stunden her, seitdem zuletzt jemand seinen Stimmzettel in die Urne im Dorfgemeinschaftshauses von Ehr geworfen hat. Da mehr als die Hälfte der 61 Wahlberechtigten im Dorf per Brief wählt und 13 schon vor Ort ihre Kreuzchen gemacht haben, dürfte auch in den letzten anderthalb Stunden des Wahltags nicht mehr viel los sein. Der durch Corona noch einmal befeuerte Trend zur Briefwahl sorgt vor allem in ländlichen Regionen für kuriose Umstände.

Von Carlo Rosenkranz Lesezeit: 5 Minuten