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Niederahr

Niederahrer Kinder verfolgen Spuren der WZ

Eine Kindergruppe des katholischen Kindergartens St. Josef Niederahr beteiligt sich seit September 2011 am Projekt der Rhein-Zeitung: "RZ- Knirpse – Mit der Zeitung die Welt verstehen". Jeden Tag durchstöbern die Erzieher mit den Kindern die Westerwälder Zeitung und schauen, was aus dem Westerwald und aus der Welt berichtet wird.

Ein Lerneffekt von unschätzbarem Wert: Das, was in der Zeitung steht, gibt es auch in Wirklichkeit. Die RZ-Knirpse des Niederahrer Kindergartens lasen in der Zeitung von einem Waggon, der aus den Gleisen gesprungen war. Sie waren ganz gespannt darauf, das auch mit eigenen Augen zu sehen.
Ein Lerneffekt von unschätzbarem Wert: Das, was in der Zeitung steht, gibt es auch in Wirklichkeit. Die RZ-Knirpse des Niederahrer Kindergartens lasen in der Zeitung von einem Waggon, der aus den Gleisen gesprungen war. Sie waren ganz gespannt darauf, das auch mit eigenen Augen zu sehen.
Foto: willke

Niederahr – Eine Kindergruppe des katholischen Kindergartens St. Josef Niederahr beteiligt sich seit September 2011 am Projekt der Rhein-Zeitung: "RZ- Knirpse – Mit der Zeitung die Welt verstehen". Jeden Tag durchstöbern die Erzieher mit den Kindern die Westerwälder Zeitung und schauen, was aus dem Westerwald und aus der Welt berichtet wird.

Viele interessante Artikel weckten bisher das Interesse der Kinder. Da war das Reh, das dachte es wäre ein Hund oder die Berichte in den Kindernachrichten: Besonders interessiert verfolgten die Kinder täglich die Berichte von dem Untergang und der Rettung der Costa Concordia. Ein Kind kannte jemanden, der auf dem Schiff gewesen war und riss die anderen Kinder in seiner Begeisterung mit.

In den Medien kennen sich schon die Kleinen gut aus, denn von zu Hause kennen sie Fernseher, Kassetten und Bücher. Nun lernen sie auch die regionale Zeitung näher kennen. Die Erzieherinnen erachten es als besonders wichtig, an diesem Projekt teilzunehmen. Denn schon lange vor der Schule nehmen Kinder Symbole, Buchstaben und Schrift wahr. Sie werden spielerisch an die Welt der Buchstaben herangeführt, versuchen selbst "Wichtiges" aufzuschreiben und "Post" zu verteilen. Durch das Sprechen und Diskutieren über die Artikel wird der Wortschatz und die Dialogfähigkeit erweitert und die Lese- und Sprechfreude angeregt. Mit diesen frühen Erfahrungen werden die Vorläuferkompetenzen für die Lese- und Schreibkompetenzen gelegt, die später in der Schule von Bedeutung sind. Es zeigt sich, dass Kinder mit frühen Literacy-Erfahrungen in der Schule bessere Ergebnisse erzielen können.

Eines Tages stand in der Zeitung: "Eisenbahnwaggon am alten Bahnhof von Niederahr beim Beladen umgekippt". Dieses Ereignis mussten die RZ-Knirpse natürlich selbst erleben. Sie wanderten trotz Eiseskälte mit ihren Erzieherinnen zum Bahnhof in Niederahr. Dort konnten die Kinder selbst erleben, wie der Waggon wieder aufgerichtet wurde. Zwei Kräne hatten ihn mit Eisenketten umspannt und zogen ihn wieder auf die Gleise. Eines der Kind stellte fest: "Das, was in der Zeitung steht, gibt’s auch in Echt." Kurze Zeit später freuten sich die Kinder über die vielen, bunten Bilder der Karnevalszüge. Nun aber geht es zurück zur Tagesordnung und anderen Themen, die die Westerwälder bewegen. skw

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