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    Keramische Welten für die Buga gestaltet

    Höhr-Grenzhausen/Koblenz - Eine Kerngruppe von sieben Keramikern aus Höhr-Grenzhausen hat für die Bundesgartenschau fünf Räume der Keramischen Welten auf der Festung Ehrenbreitstein gestaltet. In unzähligen Stunden ehrenamtlicher Arbeit organisierten sie die Ausstellungen unter dem Stichwort Zeitreise. Ihre Intention und Motivation: das Spektrum des keramischen Schaffens mit seinen vielen Innovationen und dem kreativen Schaffen in der Kannenbäckerstadt abbilden, die Vielfalt nach außen tragen und so ein neues Image über Grau-Blau hinaus für Höhr-Grenzhausen schaffen.

    Unter dem Titel "Ton in Ton - Keramik fühlen" ist in Raum 2 der Keramischen Welten das von  Andreas Hinder gebaute Tontor zu sehen.
    Unter dem Titel "Ton in Ton - Keramik fühlen" ist in Raum 2 der Keramischen Welten das von Andreas Hinder gebaute Tontor zu sehen.
    Foto: Natalie Simon

    Höhr-Grenzhausen/Koblenz - Eine Kerngruppe von sieben Keramikern aus Höhr-Grenzhausen hat für die Bundesgartenschau fünf Räume der Keramischen Welten auf der Festung Ehrenbreitstein gestaltet. In unzähligen Stunden ehrenamtlicher Arbeit organisierten sie die Ausstellungen unter dem Stichwort Zeitreise. Ihre Intention und Motivation: das Spektrum des keramischen Schaffens mit seinen vielen Innovationen und dem kreativen Schaffen in der Kannenbäckerstadt abbilden, die Vielfalt nach außen tragen und so ein neues Image über Grau-Blau hinaus für Höhr-Grenzhausen schaffen.

    Andreas Hinder, Nicole Thoss, Roland Giefer, Dorothea Bonk, Monika Debus, Kyra Spieker und Ester Kröber verstehen sich als Botschafter der Stadt und möchten durch die Präsentation im Rahmen der Buga, bei der Tausende Besucher die Ausstellung besuchen, das bei vielen bestehende Bild von Höhr-Grenzhausen fortschreiben. Aus diesem Grund wählten sie eine ungewöhnliche Art der Präsentation. Nicht so museal, sondern zum Anfassen und mit allen Sinnen erleben. Ein Beispiel dafür ist das von Andreas Hinder realisierte Tontor. Fünf Tonnen des Rohstoffs verwendete er für die Umsetzung - die Dimensionen, in denen die Keramiker sonst arbeiten, wurden für die Keramischen Welten überschritten. In den ungebrannten Ton konnten die Buga-Gäste ihre Namen einritzen, während des Trocknungsprozesses veränderte das Tontor seine Beschaffenheit. In jedem der fünf Räume setzten ein bis zwei Keramiker der Kerngruppe ihre Ideen um. Die Ausstellungen sind dort permanent, im Talente-Raum wechselt die Schau wöchentlich. Insgesamt präsentieren sich in diesem Raum 25 Keramiker oder Keramikergruppen. Diese betreuen dann sowohl ihre eigene Ausstellung als auch die anderen fünf Räume. So sind für die Buga-Besucher immer Fachleute als Ansprechpartner vor Ort.

    Während der Ausstellungs- und Aufsichtswoche bei den Keramischen Welten, die Dorothea Bonk und Roland Giefer bereits hinter sich haben, konnten sie feststellen: unser Ziel wird erreicht. "Es gelingt uns wirklich, ein neues Image aufzubauen", berichtet Giefer und Dorothea Bonk ergänzt: "Die Menschen nehmen die Ausstellung wirklich in sich auf und setzen sich damit auseinander." In den Keramischen Welten ergeben sich viele Fachgespräche mit Besuchern und auch neue Geschäftskontakte entstehen. Den Keramikern der Kerngruppe ist es wichtig, dass durch die Buga auch eine Nachhaltigkeit entsteht. Die Leute sollen nach Höhr-Grenzhausen gelockt werden, die lokalen Besonderheiten sollen publik gemacht werden. Beispielsweise soll auch der Verkauf des Höhrer Bechers, den jede Werkstätte individuell gestaltete, nach der Buga weitergeführt werden. Die Keramiker sind der Ansicht, dass die große Einbeziehung der Region bei der Buga deren Erfolg ausmacht. Daher hoffen sie darauf, künftig stärker mit der Stadt Koblenz kooperieren zu können.

    Die Vorbereitungen für die Buga-Beteiligung der Höhr-Grenzhäuser Keramiker begannen bereits vor zweieinhalb Jahren. Zunächst trafen sich die Keramik-Schaffenden aus der Kannenbäckerstadt zu einem Stammtisch, um zu besprechen, wie sie im Rahmen der Bundesgartenschau Präsenz zeigen können. Bei einem weiteren Treffen wurden dann verschiedene Ideen und Vorschläge gesammelt und mögliche Projekte besprochen. Damals kristallisierten sich vier Schwerpunkte heraus: der Höhrer Hocker, ein Keramik-Film, ein keramischer Garten und die Keramischen Welten. Nachdem der Buga-Leitung und der Stadt Höhr-Grenzhausen die Präsentation vorgestellt worden war, bildete sich die Kerngruppe aus sieben Keramikern, die dann die Konzeption für die zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten im Ravelin der Festung Ehrenbreitstein entwickelten. Bis zum Beginn der Buga folgten zahlreiche Besprechungen und Koordinationstermine. "Manchmal war es schwer, das alles mit der eigenen Arbeit unter einen Hut zu bringen", berichtet Kyra Spieker. Jedoch sei die Zusammenarbeit in der Kerngruppe "fantastisch gewesen", wie Roland Giefer berichtete, und es werde schon überlegt, welche Projekte man nach der Buga gemeinsam anpacken könnte. (nsi)

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