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Höhr-Grenzhausen

Höhr-Grenzhausen: Heißglasofen ist neues Herz des Instituts IKKG

Mit dem Semesterbeginn am Institut für Künstlerische Keramik und Glas (IKKG) der Hochschule Koblenz wurde am Samstag am Standort Höhr-Grenzhausen ein neuer, moderner Heißglasofen in Betrieb genommen. Gemeinsam mit Studenten und Gästen vollzog der Leiter des Institutes, Professor Jens Gussek, beim sogenannten „stARTup – offenes Institut“ die offizielle Inbetriebnahme der wertvollen Ausstattung, deren Beschaffung und Installation rund 150.000 Euro gekostet hat. Die Studenten Saskia Kaiser und Christian Schulz vollzogen – man könnte fast sagen – die Feuertaufe des neuen Heißglasofens.

Die Studierenden Saskia Kaiser und Christian Schulz vollzogen die Feuertaufe des neuen Heißglasofens am Institut für Künstlerische Keramik und Glas in Höhr-Grenzhausen. Institutsleiter Jens Gussek (rechts) beobachtet den ersten „Anstich“.  Foto: Hans-Peter Metternich
Die Studierenden Saskia Kaiser und Christian Schulz vollzogen die Feuertaufe des neuen Heißglasofens am Institut für Künstlerische Keramik und Glas in Höhr-Grenzhausen. Institutsleiter Jens Gussek (rechts) beobachtet den ersten „Anstich“.
Foto: Hans-Peter Metternich

Die Alexander-Tutsek-Stiftung (München) hat die Klasse „Freie Kunst Glas“ am IKKG seit 2015 insgesamt mit einem Betrag von 300.000 Euro gefördert. Das Geld hat unter anderem den Bau und die Installation eines neuen, modernen Heißglasofens ermöglicht. Zudem würden von der Zuwendung Werkzeuge und Materialien zur Glasbearbeitung angeschafft sowie mehrere Ausstellungsprojekte, Gastdozenten und Publikationen finanziert, sagte Professor Gussek bei der Begrüßung. Die Stiftung ermögliche mit der finanziellen Förderung den Fortbestand der Heißglasausbildung am Standort in Höhr-Grenzhausen und leiste damit einen wesentlichen Beitrag, das Material Glas als ein Material der zeitgenössischen Kunst verstärkt zu etablieren, so der Institutsleiter weiter.

Der neue Ofen wurde von Durk Valkema aus Amsterdam gebaut, der als bester Studioofenbauer Europas gilt. Jens Gussek, der den Ofen als „unser Herz“ bezeichnete, und seine Studenten wissen die Errungenschaft wohl zu würdigen. Bevor das erste Glas aus dem Ofen zur Bearbeitung hervorgeholt wurde, versäumte der Institutsleiter es nicht, dem Werkstattleiter Jesse Magee seinen Dank auszurichten, denn dieser habe die Werkstatt um den Heißglasofen herum neu- und umkonzeptioniert, sodass die Studenten jetzt in einem wesentlich helleren und freundlicheren Umfeld ihrer kunstvollen Arbeit nachgehen können. „Wir werden das Geld, was uns die Alexander-Tutsek-Stiftung zur Verfügung gestellt hat, sinnvoll nutzen“, versprach, Gussek. „Geldwerte Zuwendungen erhalten wir nicht zuletzt deshalb, weil unsere Studierenden gut sind“, fügte er sichtlich stolz hinzu. Parallel zu der Einweihung des neuen Heißglasofens stellte die Klasse „Freie Kunst Glas“ die Publikation „subtext glas(s)“ vor, die ebenfalls dank Mitteln aus der Alexander-Tutsek-Stiftung erschienen ist und in Text und Bild die Entwicklungen der zeitgenössischen Kunst mit Glas am Institut der vergangenen Jahre beschreibt. Anlässlich von „stARTup – offenes Institut“ zu Semesterbeginn fanden im Anschluss Vorträge der diesjährigen Künstlerhaus-Schloss-Balmoral-Stipendiaten, Führungen durch das Institut und Demonstrationen am Heißglasofen sowie ein Raku-Brand statt.

Von unserem Mitarbeiter Hans-Peter Metternich

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