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    Westerwaldkreis

    Brexbachtalbahn: Der Traum von der Reaktivierung lebt weiter

    Die Reaktivierung der historischen Brexbachtalbahn erweist sich als schwieriger, als von vielen Eisenbahnfans erhofft. Zuletzt votierte der Stadtrat von Bendorf gegen eine Anbindung an die Touristikbahn, die in Teilen auch über Gelände des Westerwaldkreises führen würde (die WZ berichtete). Der Verein Brexbachtalbahn zog auf seiner aktuellen Mitgliederversammlung aber dennoch eine positive Bilanz der Arbeiten des zurückliegenden Jahres.

    Der Verein Brexbachtalbahn zieht eine positive Bilanz der Arbeiten im zurückliegenden Jahr: Alle notwendigen Maßnahmen an Instandsetzungs- und Unterhaltungsarbeiten an der Strecke, den Gebäuden und Fahrzeugen wurden professionell erledigt.
    Der Verein Brexbachtalbahn zieht eine positive Bilanz der Arbeiten im zurückliegenden Jahr: Alle notwendigen Maßnahmen an Instandsetzungs- und Unterhaltungsarbeiten an der Strecke, den Gebäuden und Fahrzeugen wurden professionell erledigt.
    Foto: Camilla Härtewig

    Alle notwendigen Maßnahmen an Instandsetzungs- und Unterhaltungsarbeiten an der Strecke, den Gebäuden und Fahrzeugen wurden professionell erledigt, berichtete der Vorsitzende Adolf Bongartz bei der Mitgliederversammlung. Zur Erleichterung dieser Arbeiten konnte zudem weiteres Gerät und Werkzeuge beschafft werden.

    Der Vorstand informierte darüber hinaus über das Gerichtsverfahren zum durch die DB Netz AG angestrebten Ausbau der Anschlussweiche an die Brexbachtalbahn in Engers. Dieser konnte zunächst auf juristischem Wege verhindert werden. Alle Mitglieder und Gäste waren sich daher einig, die große Chance, mit der Bahn einen touristischen Massenträger für Bendorf und die Region zu etablieren, mit Volldampf weiter zu verfolgen. Der Beschluss, die weiteren Reaktivierungsarbeiten auf privater Ebene fortzuführen, fand deshalb eine breite Unterstützung.

    Kassierer Olaf Hof beleuchtete im Anschluss die finanzielle Situation des Vereins: Vor allem durch die Präsenz auf großen Eisenbahn- und Touristikveranstaltungen in den Niederlanden, in Ostdeutschland und zum Jubiläum der Brohltalbahn konnten Spenden gesammelt und gleichzeitig Werbung für das Projekt „Brex“ gemacht werden. Besonderer Dank erging hier an David Davids aus Utrecht, Maurice Schipporeit und Gernot Kallweit. Der Verein konnte so alle finanziellen Verpflichtungen erfüllen, obwohl die Gerichtskosten zur Verhinderung des Ausbaus der Weiche Engers ein tiefes Loch in die Vereinskasse gerissen haben. Das gilt auch für Schäden durch Vandalismus und Diebstahl, die immer wieder auftreten.

    Um den zukünftigen Herausforderungen noch professioneller gewachsen zu sein, wurde beschlossen, den Vorstand zu erweitern. Zum Beisitzer in Rechtsfragen wurde einstimmig Rechtsanwalt Marco Spiller aus Neuwied gewählt. Als Beisitzer Fahrzeuge/Werkstatt fungiert zukünftig Klaus Nussbaum, Infrastruktur- und Projektmanagement verantwortet Thomas Wirtz. Im Amt bestätigt wurden: 1. Vorsitzender Adolf Bongartz, 2. Vorsitzender Ulf Wobser, Geschäftsführer Armin Brast, Kassenwart Olaf Hof, Beisitzer Steuerberatung Michael Baaden und Beisitzer Eisenbahnbetrieb und Schriftführung Thomas Lingen.

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