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    Historisches Windrad ist Wahrzeichen des Ortes

    Weltersburg liegt am südlichen Hang des 436 Meter hohen Weltersburger Kopfes, einem vulkanischen Ausläufer des Watzenhahn.

    Zur Sicherung eines Teilabschnittes der alten Köln-Frankfurter-Straße wurde dort kurz nach 1100 eine Burg errichtet, die ihre strategische Bedeutung jedoch schnell verlor und heute vollständig verfallen ist. Als erste urkundlich gesicherte Besitzer der Burg werden bei der Ersterwähnung 1220 die Grafen von Sayn und einige Jahre später die Herren von Isenburg genannt. 1314 erteilte Kaiser Ludwig IV. der Bayer für die sich zu Fuße der Burg entwickelnde Siedlung Stadtrechte.

    Vom Gipfel des Weltersburger Burgbergs aus bietet sich eine prächtige Rundsicht über die Höhenzüge des Westerwaldes und des Taunus. Sehenswert ist die Kapelle am Hange des Burgberges aus dem Jahre 1518, das am westlichen Ortsrand liegende Brambacher (oder Reifenberger) viertürmige Renaissance-Schlösschen aus dem 16. Jahrhundert sowie die 1525 erstmals erwähnte, südwestlich nahe des Ortes liegende Leonhardtskapelle, die zu Erntedank Ziel einer Reiterprozession ist.

    Zum Wahrzeichen des Dorfes ist das in der Ortsmitte befindliche alte Weltersburger Windrad aus dem Jahr 1912 geworden, das 2012 umfangreich saniert wurde (die WZ berichtete). Ursprünglich diente es der Wassergewinnung, heute steht es unter Denkmalschutz. Eine Darstellung des Windrades ist Teil des Ortswappens der Gemeinde Weltersburg.

    Sehenswert ist auch das Naturdenkmal Kranstein, gelegen an der Kreisstraße 95 zwischen Willmenrod und Weltersburg: Die Basaltkuppe des Kransteins ist durch einen Basaltbruch aufgeschlossen. Nach Abbaubeginn an der Nordwestflanke eines größeren Steinbruchs fand man dort Basaltsäulen in Meilerstellung. Diese geologische Besonderheit zeigt den Querschnitt eines Vulkanschlotes.

    Das Dorf war bis Mitte des 20. Jahrhunderts von der Landwirtschaft geprägt. Mancher verdiente sich jedoch auch bereits in der Vergangenheit sein Brot in den Steinbrüchen und den Tongruben der Gemarkung.

    Der Ort hat sich nach der Ausweisung neuer Baugebiete seit Beginn der 1970er-Jahre vom Bauerndorf zu einer modernen Wohngemeinde gewandelt, in der es heute 286 Einwohner gibt. Seit 1999 ist Gisela Benten Ortsbürgermeisterin. Angela Baumeier

    • Bereits im 19. Jahrhundert gab es in Weltersburg Vereine. Der älteste und bis heute noch aktive Verein ist der MGV Liederkranz 1886 Weltersburg. Mit 118 Mitgliedern ist die Freiwillige Feuerwehr (samt dem dazu gehörenden Musikverein) der mitgliederstärkste Verein in Weltersburg. Wer Geselligkeit sucht, kann sich zudem der Thekenmannschaft „Freizeitmannschaft“, dem „Schmiedeclub“, dem Radfahrerverein oder der „Wacholdergarde“ anschließen. 
    • Weitere Informationen geben die vier Beiträge zur Ortsgeschichte von Weltersburg sowie die Homepage www.weltersburg.de

     

    Weltersburger bereiten sich auf Doppeljubiläum vorSchmiedeclub wurde vor 25 Jahren gegründet
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