40.000
Aus unserem Archiv
Neuwied

Unwetter: Was tun, wenn das Wasser kommt?

Die Feuerwehr und ihere Partner informieren die Bürger beim ersten Neuwieder Hochwassertag am 17. September über Schutz und Vorsorge.

Wilfried Hausmann, der Leiter des Neuwieder Katastrophenschutzamtes, steht vor Containern mit gefüllten Sandsäcken. Am 17. September können Besucher beim Hochwasserschutztag selbst zur Schaufel greifen, um Sandsäcke zu füllen.
Wilfried Hausmann, der Leiter des Neuwieder Katastrophenschutzamtes, steht vor Containern mit gefüllten Sandsäcken. Am 17. September können Besucher beim Hochwasserschutztag selbst zur Schaufel greifen, um Sandsäcke zu füllen.
Foto: Frank Blum

Wasser ist lebensnotwendig. Wasser kann aber auch zur Gefahr werden. Das haben in diesem Sommer Starkregen und Sturzfluten deutlich gezeigt. Doch kann man sich gegen solche Ereignisse schützen? Gibt es Vorsorgemaßnahmen? Und was tut man, wenn das Wasser kommt und Keller oder gar Wohnung überflutet? Auf diese und viele weitere Fragen gibt es Antwort beim Neuwieder Hochwassertag am Samstag, 17. September, von 10 bis 14 Uhr. Und zwar in den Hallen der Stadtwerke Neuwied an der Hafenstraße 90.

Die Feuerwehr Neuwied und der Förderverein Neuwieder Deich als Veranstalter wollen dann umfassend informieren. Über Hochwasserschutz, Vorsorge gegen Rückstau im Kanal, der dazu führen kann, dass Abflüsse in der Wohnung zu „Springbrunnen“ werden, über Schutzmaßnahmen gegen Schäden in überfluteten Kellern und vieles mehr. Ihre Kooperationspartner sind das Hochwasser Kompetenz Centrum (HKC), das Technische Hilfswerk und die Servicebetriebe Neuwied.

Die Neuwieder leben zwar durch den Deich weitgehend „hochwassergeschützt“, doch was ist, wenn das Wasser quasi durch die Hintertür kommt, also durch Starkregen oder Sturzfluten die Straßen überschwemmt werden? Keine einfache Situation für die Rettungskräfte. „Der Rhein ist träge, und wir sind gut vorbereitet, bei Hochwassersituationen hat man einen Vorlauf von 48 Stunden, um adäquat reagieren zu können. Das gibt es bei den Sturzfluten nicht“, hatte Wilfried Hausmann, der Leiter des Katastrophenschutzamtes der Stadt Neuwied, erst kürzlich in der RZ betont. Sein Ziel daher: Die Bürger frühzeitig und regelmäßig zu informieren.

Daher gibt es an verschiedenen Ständen Informationsmaterial zu Starkregen, Sturzfluten, zu Bächen, die zu reißenden Strömen werden können, zu Gefahren und Risiken durch Flusshochwasser, zu Vorsorgemaßnahmen, zum Deich und seiner für die Stadt so wichtigen Schutzfunktion. Visualisierungen und Filme machen die enormen Schäden, die Wasser verursachen kann, sichtbar und erlebbar. Am Stand der Feuerwehr und des THW kann man, quasi als Souvenir, seinen eigenen Sandsack befüllen und sich informieren, wo es im Ernstfall die zur Vermeidung schlimmerer Schäden so wichtigen Sandsäcke gibt.

Verschiedene Workshops und Seminare zeigen auf, was jeder Einzelne tun kann, um sich vor Schäden durch Hochwasser und Sturzfluten weitgehend zu schützen. Ein Messe-Café rundet den Neuwieder Hochwassertag ab. Dort kann man gemütlich zusammensitzen und im Gespräch mit den Fachleuten auch individuelle Fragen stellen. dfb

Neuwied Linz
Meistgelesene Artikel
Anzeige
Anzeige
Online regional
Nina Borowski

Nina Borowski

Regio-CvD Online

 

Mail

Anzeige
epaper-startseite
Regionalwetter Neuwied
Mittwoch

4°C - 11°C
Donnerstag

3°C - 9°C
Freitag

2°C - 9°C
Samstag

0°C - 7°C
News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach