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    „Rengsdorf im Park“ kostet 187 000 Euro im Jahr

    Auf 145 000 Euro summieren sich die jährlichen Folgekosten für die Gemeinde, wenn das Projekt „Rengsdorf im Park“ komplett umgesetzt wird. Hinzu kommen 42 000 Euro Abschreibungen pro Jahr. Das waren die beiden zentralen Zahlen, die Dr. Karin Kübler im Rengsdorfer Gemeinderat bei der Vorstellung des Konzeptes nannte.

    Rengsdorf – Auf 145 000 Euro summieren sich die jährlichen Folgekosten für die Gemeinde, wenn das Projekt „Rengsdorf im Park“ komplett umgesetzt wird. Hinzu kommen 42 000 Euro Abschreibungen pro Jahr. Das waren die beiden zentralen Zahlen, die Dr. Karin Kübler im Rengsdorfer Gemeinderat bei der Vorstellung des Konzeptes nannte.

    „Rengsdorf im Park“ hat drei Hauptsäulen: Die Entwicklung von vier Landschaftsparks (Wasser-Welten, Waldkurpark, Schauinsland-Park und Obstwiesenpark), die Umgestaltung des Parkplatzes am Monte Mare zu einem Gäste-Entrée und die Entwicklung eines innerörtlichen Verbindungsweges (Brunnenweg). Für den kostenintensivsten Teil – die beiden erstgenannten Parks und den Monte-Mare-Parkplatz – hat das Land zugesagt, 75 Prozent der förderfähigen Kosten zu tragen. Damit müsste Rengsdorf in diesem und dem nächsten Jahren insgesamt 400 000 Euro selbst zahlen, um 1,2 Millionen Euro Zuschuss zu erhalten.

    Und das steht im Konzept:

    - Wasser-Welten: Vom Völkerwiesenbachtal zum Monte Mare und zu den Tennisterrassen soll bis zum Start der BuGa in Koblenz ein rund zwei Kilometer langer, barrierefreier Rundweg mit Ruhebänken und Beschilderung gebaut werden. Darüber hinaus sollen die Parkplätze an der Unteren Mühle verbessert und die alte, dunkle Engelsruh-Hütte ersetzt werden. Im Bereich der ehemaligen Fischteiche will man einen Aufenthaltsbereich mit Teich (Wassertretbecken), Barfußanlage, Entspannungsliegen und Klangelementen (Klangschalen) gestalten. Im Bachtal sollen Spielstationen für Kinder und Erwachsene errichtet werden, außerdem sollen Informationsstelen die Wasserthemen erläutern.

    -  Wasserturm: Der stillgelegte Wasserturm am Monte Mare soll die Wasser-Welten mit dem Gäste-Entrée verbinden. Hier können Besucher das gesunde Rengsdorfer Wasser „in Evian-Qualität“ trinken. Der Innenraum des Turms soll für Präsentationen, kleine Konzerte und Klangerlebnisse genutzt werden.

    -  Wasserleitung und Pumpenhaus: Eine Wasserleitung soll vom Völkerwiesenbachtal zum Monte Mare gelegt werden. Für den nötigen Druck wird ein Pumpenhaus gebaut.

    - Gäste-Entrée: Am Monte Mare sollen ausreichend bequeme Parkplätze für Autos und Busse, später eventuell auch für Wohnmobile gestaltet werden. Hinweistafeln sollen auf Geschäfte, Hotels und Gaststätten im Ort verweisen, und der Platz soll zentraler Ausgangspunkt für Rheinsteig und Klosterweg sowie den geplanten Rengsdorfer Rundweg werden. Außerdem will man in der Empfangshalle der geplanten Monte-Mare-Therme eine repräsentative Tourist-Information unterbringen.

    -  Waldkurpark: Der Wald zwischen Kurpark und Monte Mare soll aufgelockert werden. Außerdem soll ein möglichst barrierefreier Verbindungsweg mit Ruhebänken geschaffen werden. Den Waldfestplatz wollen die Planer mit einer Sitzmauer teilweise begrenzen, die Toilettenanlage optimieren und einheitliche Hütten errichten. Außerdem soll es zwei Erholungsflächen geben: „Im Rosenberg“ werden Entspannungsliegen mit Rosen und Lavendel umpflanzt und nahe des Waldfestplatzes will man Waldkräuter einbringen.

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