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NeuwiedLoewenherz-Stiftung: Ehrenpreisträgerin will weiter kämpfen

Ralf Grün

Johanna Loewenherz und Ingrid Staehle sind Schwestern im Geiste, die sich nie begegnet sind. Während die 1937 gestorbene Rheinbrohlerin zu Lebzeiten unter anderem das Wahlrecht für Frauen mit erstritt, kämpft die Journalistin aus Hamburg seit vielen Jahren an einer anderen Front. Sie setzt sich zusammen mit ihren Mitstreitern vom Verein „Terres des Femmes“ dafür ein, dass Frauen nicht länger brutalste Gewalt angetan wird. Ingrid Staehles unnachgiebiges Ringen für die Menschenrechte der Frau hat auch die Verantwortlichen der Johanna-Loewenherz-Stiftung des Kreises Neuwied aufhorchen lassen. Mehr noch: Im Rahmen eines Festaktes im Roentgen-Museum überreichte Landrat Achim Hallerbach der Frauenrechtlerin den 16. Ehrenpreis der Stiftung.

„Danke“ war das erste Wort, das Ingrid Staehle im Festsaal in den Sinn kam. Die hagere Frau mit der charakteristischen Kurzhaarfrisur sprach von Freude, Überraschung gar Beschämtheit. Sie betrachtete es ...

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