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    Neuwied

    Ausstellung im Gemeindehaus: Vom Ungläubigen zum Verkünder

    Unterwegs für die Freiheit: Eine Ausstellung im Gemeindehaus an der Marktkirche beschäftigt sich mit der Geschichte des Apostel Paulus.

    War auch viel auf Schusters Rappen unterwegs: der weit gereiste Apostel Paulus.
    War auch viel auf Schusters Rappen unterwegs: der weit gereiste Apostel Paulus.

    Pfarrer Werner Zupp nennt sie „einen Knaller“: Die kommende Ausstellung der Marktkirchengemeinde befasst sich mit einer der schillerndsten Persönlichkeiten im Neuen Testament – dem Apostel Paulus. Unter dem Titel „Unterwegs für die Freiheit“ wird eine umfangreiche, vom Bibelreferat der Erzdiözese Salzburg ausgeliehene Exposition zum Leben und Wirken des umtriebigen Apostels ab dem 21. Februar in den Räumen des Gemeindehauses zu sehen sein. Die außergewöhnliche interaktive Erlebnis- und Mitmachausstellung vermittelt einen Eindruck vom bewegenden Leben des Völkerapostels, dessen Wandlung vom Saulus zum Paulus bis heute sprichwörtlich geblieben ist.

    Das liegt unter anderem auch daran, dass in der Ausstellung eine große begehbare Landkarte ausgelegt wird, die die geografischen Ausmaße der Reisen des Paulus erkennen lässt und die dazu einlädt, dessen Wege mitzugehen – im Kleinen jedenfalls. Paulus kann getrost als polyglotter Charakter bezeichnet werden, führte der Weg des als Jude im hellenistischen Umfeld in Tarsus Geborenen unter anderem nach Damaskus, wo er sich taufen lässt, durch Kleinasien, in griechische Städte und schließlich bis nach Rom. Hilfreich bei allen Wechselfällen seines ereignisreichen Lebens ist es für Paulus, dass er das römische Bürgerrecht.

    An besonderen Orten seines Wirkens, das ihn zunächst als Christenverfolger und später als Verkünder der christlichen Botschaft sieht, sind Schatzkisten positioniert. Sie helfen, die Erlebnisse des Paulus nachzuempfinden und bergen Überraschungen und kleine Aufgaben. Einige Fotosäulen beinhalten hinter kleinen Öffnungen Fotos der wichtigsten Städte und Orte seiner Reisen.

    Doch es gibt noch mehr: Ein „Bekehrungszelt“ und weitere Erlebniszelte erinnern an den Beruf des Paulus als Zeltmacher und führen die Besucher in Räume, in denen wichtige Erfahrungen des Konvertiten mit verschiedenen Sinnen erspürt und wahrgenommen werden können. Und an einem Modell der Stadt Korinth lassen sich die Ausmaße der damaligen Hafenstadt erfassen.

    Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, 21. Februar, mit einem Gottesdienst, im Anschluss daran wird sie der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Paulus-Schau ist zu den Öffnungszeiten des Café Auszeit, montags bis freitags von 14.30 bis 17.30 Uhr, sowie freitags von 10.15 bis 12 Uhr und zusätzlich an allen Sonntagen im Ausstellungszeitraum ebenfalls von 14.30 bis 17.30 Uhr geöffnet. Am 13. März haben Interessierte die letzte Möglichkeit in Neuwied auf den Suren von Paulus zu wandeln. Frank Blum

     

    Spezielle Termine

    Der Einführungsvortrag zur Ausstellung ist „Unterwegs in die Freiheit“ betitelt und findet statt am Dienstag, 23. Februar, um 19.30 Uhr. Es spricht der Paulus-Experte Pfarrer Heinrich Wagner aus Salzburg. Am Mittwoch, 2. März, 19.30 Uhr, referiert der Frankfurter Professor Dr. Stefan Alkier zudem über „Paulus im multiethnischen und multikulturellen Kontext der hellenistischen Welt“. Die Vorträge werden jeweils im evangelischen Gemeindehaus an der Marktkirche, Engerser Straße 34, gehalten. dfb

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