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36. Waldjugendspiele: Rund 400 Kinder gingen mit Natur auf Tuchfühlung

Regine Siedlaczek

Welche Spuren hinterlassen Waldtiere? Welche Rinde gehört zu welchem Baum? Und wozu ist überhaupt ein Wald gut? Diesen und vielen weiteren Fragen gingen jetzt zahlreiche Grundschüler aus Neuwied und Bendorf auf den Grund, denn rund um den Zoo Neuwied fanden auch in diesem Jahr wieder die Waldjugendspiele statt.

Nur ein Teil der 36. Waldjugendspiele rund um den Neuwieder Zoo: Jägerin Marlu Senn erklärt den Kindern der Grundschule Heddesdorfer Berg die Fühlkästen-Station. Dabei ging es darum, Bucheckern, Zapfen und Zweige zu ertasten.  Foto: Regine Siedlaczek
Nur ein Teil der 36. Waldjugendspiele rund um den Neuwieder Zoo: Jägerin Marlu Senn erklärt den Kindern der Grundschule Heddesdorfer Berg die Fühlkästen-Station. Dabei ging es darum, Bucheckern, Zapfen und Zweige zu ertasten.
Foto: Regine Siedlaczek

19 dritte Klassen waren in diesem Jahr dabei und stellten sich elf verschiedenen Stationen mit unterschiedlichen Aufgaben und Spielen. Dabei galt es, möglichst viele Punkte zu erzielen und sich einen der vorderen Plätze zu sichern. Immer im Fokus dabei: Spaß, gute Laune und eine kindgerechte Wissensvermittlung. Das betonte auch Lehrerin Andrea Albrecht von der Grundschule Heddesdorfer Berg, die mit ihrer dritten Klasse an den 36. Waldjugendspielen teilnahm: „Die Kinder haben so viel Spaß und machen begeistert mit.“ Auch sei die abwechslungsreiche Mischung aus Spielen und Lernen eine gelungene Kombination. „Viele Kinder sind nicht oft im Wald, daher sind die Waldjugendspiele wichtig, um ein Gefühl für die Natur zu bekommen“, erklärt Albrecht, die an der Station „Fühlkästen“ mit ihrer Klasse die volle Punktzahl erreichen konnte.

Betreut wurden die unterschiedlichen Stationen unter anderem von Mitarbeitern des Dierdorfer Forstamts und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. So war auch Jägerin Marlu Senn in diesem Jahr als sogenannte Forstpatin mit dabei: „Es ist eine tolle Gelegenheit, um Kindern den Wald und die Natur näherzubringen.“ An ihrer Station mussten die Kinder das vorher gelernte Wissen anwenden und Waldfrüchte, Zapfen, Zweige und Rinde ertasten und benennen.

Drei Kilometer langer Rundweg

Auf dem rund drei Kilometer langen Rundweg standen allerdings noch zahlreiche weitere Aufgaben auf dem Programm. So mussten die Kinder beim Baumscheibenspiel und beim Holzstapelumsetzen ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen, Späheraufgaben übernehmen und Spuren zuordnen. „Den Kindern wird bei den Waldjugendspielen Wissen vermittelt, das sie mit nach Hause nehmen und an die Familie weitergeben können“, erklärt Senn. Und dies sei ein wichtiger Aspekt, wenn es um Nachhaltigkeit gehe.

Organisiert wurden die Waldjugendspiele, an denen rund 400 Kinder aus Neuwied und Bendorf teilnahmen, von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und den Landesforsten Rheinland-Pfalz in Kooperation mit den Ministerien für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten sowie Bildung. Als Veranstalter sorgten die Neuwieder Stadtverwaltung, das Forstamt Dierdorf und die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald für einen reibungslosen Ablauf.

Letztlich konnte sich die Klasse 3 der Grundschule Stromberg aus Bendorf den ersten Platz und damit eine Urkunde, eine Siegerplakette und 75 Euro für die Klassenkasse sichern. Auf Platz zwei landete die 3a der Freien Christlichen Schule aus Neuwied, und den dritten Platz konnte die 3a der Bodelschwingh- Schule aus Bendorf erobern.

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